Landtagspräsident verabschiedet Bundesheer-Kontingent in den Kosovo

Beim Abschreiten der Front: General Othmar Commenda, Landtagspräsident Harald Sonderegger und Oberst Thomas Belec.
Beim Abschreiten der Front: General Othmar Commenda, Landtagspräsident Harald Sonderegger und Oberst Thomas Belec. ©VOL.AT/Philipp Steurer
Bludesch. Am Donnerstag wurden die Soldatinnen und Soldaten des 32. Österreichischen Kontingentes KFOR in den Kosovo verabschiedet. Landtagspräsident Sonderegger sprach den 350 Männern und Frauen seinen Dank für den Einsatz im Rahmen dieser internationalen Friedensmission aus.
Kosovo-Truppe verabschiedet

Das Kontingent der Kosovo Force (KFOR) bestehend aus aktiven und Milizsoldaten aus allen Bundesländern wurde in den letzten Wochen beim Hochgebirgsjägerbataillon 23 in Bludesch und Landeck ausgebildet. Landtagspräsident Sonderegger erklärte im Rahmen der Festansprache bei der Verabschiedung: “Das österreichische Bundesheer trägt mit dem engagierten und in höchstem Maße professionellen Einsatz zur Sicherheit im Kosovo bei. Unsere Soldatinnen und Soldaten sind in Vorarlberg und Tirol bestmöglich auf ihre Verwendung in der Region vorbereitet worden. Ich danke den 350 Männern und Frauen für ihre aktive Beteiligung am Friedensprozess in Europa. Darüber hinaus wünsche ich ihnen viel Erfolg bei den künftigen Aufgaben und dass sie sicher und unversehrt wieder heimkehren.”

Kontingent offiziell in Marsch gesetzt

Nach der militärischen Feier, der auch der höchste Offizier des österreichischen Bundesheeres General Othmar Commenda beiwohnte, wurde das Kontingent in der Walgau-Kaserne in Bludesch offiziell in Marsch gesetzt.

Um den Menschen im Kosovo zu helfen, hat die Bundesregierung im Juni 1999 beschlossen, ein Bundesheer-Kontingent (AUTCON/KFOR) zu entsenden, das beim Wiederaufbau der Region hilft. Die österreichischen Soldaten sind über den gesamten Kosovo verstreut eingesetzt.

(VLK)

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