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Landestheater stellt 2013/14 die Frage nach dem "Wir"

Landestheater will dem "Wir" auf den Grund gehen.
Landestheater will dem "Wir" auf den Grund gehen. ©VOL.AT/Steurer
Bregenz - Nach dem "Ich" in der Spielzeit 2012/13 geht das Vorarlberger Landestheater (VLT) in der Saison 2013/14 mit viel Musiktheater dem "Wir" auf den Grund.

Highlights des am Freitag vorgestellten Spielplans sind die Österreich-Premiere des 2012 uraufgeführten Stücks “Wir lieben und wir wissen nichts” von Moritz Rinke, die Uraufführung des Projekts “Alcin@”, bei dem Händel auf die Band “Naked Lunch” trifft, sowie die Aufführung von Calderon de la Barcas “Das große Welttheater” vor einer Vorarlberger Kirche.

Auftakt mit “Mutter Courage”

Den Anfang macht mit Premiere am 27. September das Brecht-Stück “Mutter Courage” in einem vom Architekten Carlo Baumschlager mitgestalteten Bühnenbild. Das von Dirk Diekmann inszenierte “Wir lieben und wir wissen nichts”, indem ein geplanter Wohnungstausch Beziehungskrisen auslöst, feiert am 11. Oktober seine Österreichische Erstaufführung. In Kooperation mit dem Symphonieorchester Vorarlberg gibt das VLT am 5. Februar 2014 Verdis “Rigoletto”, Regie führt Direktor Alexander Kubelka.

“Alcin@” von Nestroy-Preisträger Bernd Liepold-Mosser wurde vom Landestheater als “Opern-Theater-Pop-Projekt” vorgestellt. Basierend auf der Händel-Oper “Alcina” soll unter Mitwirkung des Vorarlberger Landeskonservatoriums und “Naked Lunch” ein Crossover-Projekt entstehen, das am 28. März 2014 seine Uraufführung feiert. Für “Das große Welttheater” begibt sich das Landestheater dann außerhalb seiner Spielstätte. Das um 1635 entstandene Werk soll mit Musik des als “Marque” bekannt gewordenen Marcus Nigsch in einer vom Architekturbüro Cukrowicz/Nachbaur gestalteten Kulisse vor einer Vorarlberger Kirche am 28. Mai 2014 aufgeführt werden – vor welcher wurde noch nicht bekannt gegeben.

Facettenreiches Programm

Daneben stehen Dürrenmatts “Die Physiker” (Premiere: 21. November), Lessings “Emilia Galotti” (Premiere am 15. Jänner 2014), “Der zerbrochne Krug” (ab 13. März 2014) und Thomas Bernhards “Holzfällen” in der Bühnenfassung von Margarete Aman (Premiere: 30. April 2014) auf dem Programm. Im Kleinen Haus kommen Daniel Glattauers “Gut gegen Nordwind”, Turrinis “Alpenglühen” und der Monolog “Die Frau, die gegen Türen rannte” von Roddy Doyle zur Aufführung. Im Jungen Landestheater bekommt man es unter anderen mit “Ronja Räubertochter” zu tun (Premiere am 1. Dezember). Auf der Suche nach dem jeweils eigenen Ausdruck jeder Generation begibt sich Regisseur Simon Windisch in der “vorarlberg museum”-Kooperation “We are so young”.

“Wer sind ‘wir’ und was macht uns aus? Das sind die Fragen, mit denen wir uns in der kommenden Spielzeit auseinandersetzen wollen”, so Intendant Alexander Kubelka über das Programm für das fünfte Jahr seiner Intendanz. Er freue sich darauf “gemeinsam mit Ihnen, uns selbst entgegenzutreten”.

(APA)

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