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Landesrat: "Nur impfen schützt gegen Masern"

Landesrat Christian Bernhard appeliert an die Bevölkerung.
Landesrat Christian Bernhard appeliert an die Bevölkerung. ©APA/DPA/ARNE DEDERT
Gesundheitslandesrat Christian Bernhard appelliert dringend für eine Impfung: "Diese schützt verlässlich und ist kostenlos."

Im Jänner 2019 sind österreichweit bereits 22 Masernfälle aufgetreten, wobei aufgrund der Häufung in den Bundesländern Steiermark und Salzburg in den nächsten Tagen und Wochen mit weiteren Ansteckungsfällen zu rechnen ist.

Nach den in den letzten Jahren gesunkenen Durchimpfungsraten muss für 2019 mit einer Zunahme der Masernfälle in Österreich gerechnet werden. Gesundheitslandesrat Christian Bernhard appelliert daher dringend für die Impfung: “Diese schützt verlässlich und ist kostenlos.”

Keine harmlose “Kinderkrankheit”

Masern sind keine harmlose “Kinderkrankheit”, es können auch Erwachsene erkranken. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfchen, die sich beim Sprechen, Niesen und Husten bilden. Die hochansteckende Erkrankung beginnt nach acht bis zehn Tagen mit Fieber, Husten und Schnupfen, nach 14 Tage tritt der typische Hautausschlag auf.

Bei ungeschützten Personen führt der Kontakt mit einem Kranken praktisch immer zur Erkrankung. Die Komplikationsrate ist hoch, besonders gefährdet sind Säuglinge und alte Menschen. Bei 20 bis 30 Prozent der an Masern Erkrankten treten Komplikationen wie Bronchitis, Mittelohr- und Lungenentzündung auf. Bei ca. einem von tausend Erkrankten kommt es zu einer lebensbedrohlichen Gehirnhautentzündung.

Lebenslanger Schutz

Erfreulicherweise gibt es eine sehr sichere und effektive Impfung gegen Masern. Um einen lebenslangen und sicheren Schutz vor einer Masernerkrankung zu haben, müssen zwei Impfungen durchgeführt sein. Die Impfung ist nicht nur für Kinder im Rahmen des Kinderimpfprogrammes, sondern auch für alle erwachsenen Personen in Österreich gratis.

Landesrat Bernhard empfiehlt allen Personen, die in Ihrer Kindheit nicht zweimal gegen Masern geimpft worden sind und die Masernerkrankung nicht sicher durchgemacht haben, sich an den Hausarzt bzw. die Hausärztin zu wenden, um sich kostenlos gegen Masern impfen zu lassen.

(red)

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