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Land zahlt 37 Millionen Euro an private Kindergartenträger

Das Land beteiligt sich mit über 37 Millionen Euro an den Personalkosten in privaten Kindergärten.
Das Land beteiligt sich mit über 37 Millionen Euro an den Personalkosten in privaten Kindergärten. ©VN/Steurer
An den Personalkosten der Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen wird sich das Land im Jahr 2018 mit 37,25 Millionen Euro beteiligen, teilen Landeshauptmann Markus Wallner und die ressortzuständige Landesrätin Bernadette Mennel mit. Wie in jedem Jahr übernimmt das Land damit 60 Prozent der Kosten, die den Gemeinden und privaten Trägern beim Personalaufwand für Kindergärten anfallen. Zum Vorjahr fällt der in Aussicht gestellte Landeszuschuss um rund 1,1 Prozent höher aus.

“Ein guter Start in die Bildungslaufbahn ist enorm wichtig”, betont Landeshauptmann Wallner: “Die wesentlichen Weichen für die Entwicklung unserer Kinder und für das lebenslange Lernen werden gleich am Anfang gestellt. Daher wird dem Beginn von Landesseite allerhöchste Priorität eingeräumt”. Mit der finanziellen Hilfestellung werde die erstklassige Arbeit der motivierten Pädagoginnen und Pädagogen in den heimischen Kindergärten unterstützt und zugleich eine optimale Betreuung für unsere Kinder sichergestellt, führt der Landeshauptmann weiter aus. Außerdem würden durch die jährlichen Zuschüsse auch die Gemeindekassen gezielt entlastet.

Neigungen, Begabungen und Talente fördern

Auf das großartige persönliche Engagement der Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen verweist auch Bildungslandesrätin Mennel: “Neben Infrastruktur, Ausstattung oder räumlicher Gestaltung sind es zuallererst die qualifizierten Pädagoginnen und Pädagogen, die über die Qualität eines Kindergartens entscheiden und die unseren Kindern eine hochwertige Betreuung und sorgfältige Förderung ihrer Neigungen, Begabungen und Talente zukommen lassen”.

Zuschuss an Gemeinden und private Träger

Von der veranschlagten Gesamtsumme sind 34,85 Millionen Euro für die Gemeinden reserviert, weitere 2,4 Millionen Euro für die privaten Kindergartenbetreiber. Finanzschwächeren Gemeinden werden von Landesseite außerdem noch zusätzliche Förderungen in Form von “besonderen Bedarfszuweisungen” gewährt. Davon profitieren jährlich etwa drei Viertel der Vorarlberger Gemeinden.

Verbesserte Rahmenbedingungen

2013 hat das Land seine Förderrichtlinien zu den Personalkosten für Kindergärten stark verbessert. Waren bis dahin die Förderungen an den rechtlichen Mindestpersonaleinsatz gekoppelt, werden nun die Personalkosten für alle Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen sowie Kindergartenassistentinnen und -assistenten gefördert – also auch dann, wenn zusätzliches Personal gebraucht wird. “Die Kindergärten können so flexibel auf besondere Situationen wie z.B. in der Sprachförderung reagieren und die Kinder dementsprechend besser betreuen”, erläutert Landesrätin Bernadette Mennel.

Kindergärten in Vorarlberg

Aktuell gibt es in Vorarlberg 251 Kindergärten. Es werden insgesamt rund 9.802 Kinder von 1.113 Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen betreut, die von 599 Kindergartenassistentinnen und -assistenten unterstützt werden. Zusammen mit praktisch allen vier- und fünfjährigen Kindern besuchen auch bereits mehr als 1.875 Dreijährige den Kindergarten.

(VLK)

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