Land Vorarlberg stockt Impfressourcen auf

Gemeinsamer Impfaufruf zur COVID-19-Auffrischungsimpfung sechs Monate nach der Zweitimpfung mit Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher und Gesundheitssprechern der Landtagsfraktionen - Hubert Kinz (FPÖ) fehlt.
Gemeinsamer Impfaufruf zur COVID-19-Auffrischungsimpfung sechs Monate nach der Zweitimpfung mit Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher und Gesundheitssprechern der Landtagsfraktionen - Hubert Kinz (FPÖ) fehlt. ©VOL.AT/Mirjam Mayer
"Aufgrund der derzeit sehr hohen Nachfrage nach Impfterminen werden wir die Ressourcen in den Impfstraßen bzw. -kojen umgehend aufstocken", erklärt Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher.

Um längere Wartezeiten zu vermeiden, empfiehlt sie, Termine vorab zu vereinbaren. Auch die Kontaktnachverfolgung reagiert auf das Infektionsgeschehen und konzentriert sich derzeit in erster Linie auf positiv getestete Personen und Ungeimpfte, die in engem Kontakt mit diesen standen. „Hygienemaßnahmen einhalten und bei Symptomen einen Arzt anrufen bzw. sich testen lassen“, rät die Gesundheitslandesrätin jenen, die vermuten, dass sie Kontakt zu positiv Getesteten hatten.

Andrang auf Impf-Angebote

Man verzeichne derzeit einen hohen Andrang an den diversen Impfstellen im Land, erklärt Martina Rüscher. „Wir reagieren darauf, indem zusätzliche Anmeldestationen eingerichtet werden und zusätzliches Personal aktiviert wird“, erklärt Rüscher. Personen, die bereits einen Termin vereinbart haben, rät Rüscher, den Termin einzuhalten und möglichst auch nicht zu früh zu erscheinen. Angemeldete Personen werden gebeten, den Aufklärungsbogen zuhause fertig auszufüllen und mitzubringen, auch das spart vor Ort bei der Anmeldung Zeit. „Wir freuen uns über alle, die sich noch nicht impfen lassen haben und sich nun dazu entschließen. Ganz besonders hilft uns in der jetzigen Situation auch, wenn all jene, deren Vollimmunisierung schon mehr als sechs Monate zurückliegt, ihre Auffrischungsimpfung so rasch wie möglich durchführen lassen“, so Rüscher.

Ungeimpfte Kontaktpersonen im Fokus

Im Infektionsteam setze man derzeit vor allem auf die Kontaktaufnahme mit den positiv Getesteten und deren enge, ungeimpfte Kontaktpersonen. Als enge Kontaktpersonen werden all jene verstanden, die mit einer positiv getesteten Person länger als fünfzehn Minuten bei einem Abstand von unter zwei Meter Kontakt hatten. Geimpfte Personen gelten als Kontaktperson der Kategorie 2.

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(VLK)

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