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Land richtet Servicestelle für Sturmopfer ein

Das Land hat eine Servicestelle für private Geschädigte eingerichtet.
Das Land hat eine Servicestelle für private Geschädigte eingerichtet. ©Klaus Hartinger
Landeshauptmann Markus Wallner hat am Donnerstagmorgen über die aktuelle Lage nach Sturm "Burglind" informiert, der gestern über Vorarlberg hinweggefegt ist und landesweit mehr als 300 Einsätze der Feuerwehr erforderlich gemacht hat.
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Das Sturmtief “Burghild” wütete in allen vier Vorarlberger Bezirken. In der Zeit zwischen 11:30 und 12:30 Uhr wurden von der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) 600 Anrufe entgegengenommen und verarbeitet, es mussten statistisch pro Minute zehn Anrufe abgewickelt werden und dies eine Stunde durchgehend. “Das sind für eine Zentrale enorme Lastzahlen”, verdeutlicht Wallner.

Besonders stark war der Bezirk Feldkirch betroffen. Beim Frastanzer Sozialzentrum sind 200 Quadratmeter des Daches abgedeckt worden. Bei der Bahnhaltestelle Feldkirch-Altenstadt wurde von einem umgestürzten Baum die Oberleitung beschädigt, so dass zwischenzeitlich ein Schienenersatzverkehr eingerichtet werden musste. Schwerere Schäden wurden auch aus dem Bregenzerwald gemeldet.

Schäden werden aktuell erhoben

Eine genaue Schadenssumme lässt sich zwar noch nicht beziffern. Die Schäden sind teilweise jedoch beträchtlich, sagt Landeshauptmann Wallner. Bis morgen Mittag soll es Klarheit geben. Dazu werden aktuell die Schäden erhoben, etwa bei der Straßeninfrastruktur oder in den heimischen Wäldern.

Für private Betroffene, die Schäden zu verzeichnen haben und womöglich nicht versichert sind, hat das Land eigens eine Auskunftsstelle in der Abteilung Va – Landwirtschaft und ländlicher Raum eingerichtet (telefonisch unter der Nummer: 05574-511-25122). “Es ist uns wichtig, dass niemand im Stich gelassen wird”, betont dazu der Landeshauptmann. Was für Wallner besonders wichtig ist: “Die materiellen Schäden lassen sich beheben. Glücklicherweise hat niemand in Vorarlberg Verletzungen davongetragen”.

Dank an Feuerwehren und Einsatzkräfte

“Unsere Feuerwehren und Einsatzkräfte haben einmal mehr ihre hohe Professionalität, rasche Einsatzbereitschaft und hohe Qualität unter Beweis gestellt. Dafür danke ich im Namen des Landes und der Bürgerinnen und Bürger ganz herzlich”.

Wallner ruft weiter zu Vorsicht und Wachsamkeit auf

Weil die turbulente Wetterphase weiter anhält, ruft Landeshauptmann Wallner zu Vorsicht und Wachsamkeit auf. Für heute sind starke Niederschläge angekündigt. Es wird in höheren Lagen zudem kräftig schneien. Hinzu kommt starker Wind. Im Lauf des Tages wird die Lawinengefahr weiter ansteigen, von Stufe 3 derzeit auf Lawinenwarnstufe 4. “Von Aktivitäten abseits gesicherter Pisten wird heute deshalb abgeraten”, informiert der Landeshauptmann, der an die Vernunft der Wintersportler appelliert.

(red/VLK)

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