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Lage in Honduras spitzt sich zu

Nach der Präsidentenwahl in Honduras am Sonntag hat sich die Lage wegen des ausstehenden Wahlergebnisses weiter zugespitzt. Bei der "Siegesfeier" kamen 21 Menschen ums Leben.

Die Kandidaten der Regierung und der Opposition warfen einander am Montag gegenseitig vor, den Wahlsieg unrechtmäßig zu beanspruchen und riefen die Anhänger auf, ihren jeweiligen „Sieg“ auf der Straße zu verteidigen.

Oppositionskandidat Manuel Zelaya Rosales von der Liberalen Partei (PL) warf Präsident Ricardo Maduro vor, „mit dem Feuer zu spielen“. Es sei eine „Missachtung der Souveränität“, seinen Wahlsieg nicht anzuerkennen, sagte Zelaya in einem Telefonat mit dem Radiosender „América“ am Montag (Ortszeit). Maduro betonte, es gebe keine Krise. Die Wahlkommission habe 25 Tage Zeit, die Stimmen auszuzählen.

Zelaya, der zur Totenwache für 21 bei einer „Siegesfeier“ ums Leben gekommene Anhänger in die westliche Provinz La Paz gereist war, reklamierte seinen Sieg auf Grund von Wählerbefragungen am Wahltag. Offizielle Wahlergebnisse lagen auch mehr als 24 Stunden nach Schließung der Wahllokale nicht vor.

Zelayas Konkurrent, Porfirio Lobo Sosa von der regierenden konservativen Partido Nacional (PN), zog mit seinen Anhängern unterdessen in der Hauptstadt Tegucigalpa vor die Zentrale Wahlbehörde TSE. Dort forderte er die Auszählung der Stimmen.

Zelaya wolle sich nur auf Grund „von Umfragen und nicht von Stimmergebnissen“ zum Wahlsieger erklären, kritisierte Lobo. Dem Präsidenten der TSE, Aristides Mejia, warf er vor, Zelaya zum „gewählten Präsidenten“ ausgerufen zu haben, „ohne auch nur eine Wahlurne ausgezählt“ zu haben. Das würden seine Parteianhänger nicht hinnehmen, warnte Lobo. Angesichts der Demonstration der Lobo-Anhänger rief Zelaya seine Gefolgsleute auf, ebenfalls nach Tegucigalpa zu marschieren, um „den Wahlsieg zu verteidigen“.

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