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Lage in Haiti zugespitzt

Die Lage in Haiti hat sich in den vergangenen Tagen weiter zugespitzt. Bei Aktionen der Polizei gegen bewaffnete Banden wurden am vergangenen Wochenende mindestens zwei Menschen getötet und mehrere verletzt.

Bei den Opfern handelt es sich nach Angaben der Polizei um Anhänger des im vergangenen Jahr gestürzten Präsidenten Jean-Bertrand Aristide.

Nach Beobachtungen von Augenzeugen haben sich die Gewaltexzesse der Banden gegen die Bevölkerung auch auf bisher sichere Stadtteile ausgeweitet. Die bewaffneten Gruppierungen wollen die von der internationalen Staatengemeinschaft unterstützte neue Regierung stürzen und Aristide, der in Südafrika im Exil abwartet, wieder an die Macht bringen.

Bei der Polizeiaktion im Armenviertel Bel Air am Samstag wurden zudem 35 Verdächtige festgenommen, die an den Kämpfen der vergangenen Woche beteiligt gewesen sollen, bei denen insgesamt etwa 20 Menschen ums Leben gekommen sein sollen. Anfang der vergangenen Woche war auch der französische Honorarkonsul Paul-Henri Mourral einem Anschlag zum Opfer gefallen.

Seit September 2004 sind in Haiti bei politisch motivierten Taten 150 Menschen getötet worden. In den vergangenen Wochen hatte sich die Lage trotz der Anwesenheit der 7.400 Mann starken UN-Schutztruppe MINUSTAH verschärft. Erschwerend kommt hinzu, dass die Mannschaften derzeit komplett ausgetauscht werden. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen wird am 24. Juni über eine Verlängerung des Mandats entscheiden.

Der neue Vorsitzende der Organisation Amerikanischer Staaten, Jose Miguel Insulza, forderte in der vergangenen Woche weitere internationale Unterstützung für Haiti.

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