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Lässt die Trockenheit die Milchpreise steigen?

Anstieg des Milchpreises lässt sich nicht sicher prognostizieren.
Anstieg des Milchpreises lässt sich nicht sicher prognostizieren. ©VOL.AT/Ludwig Berchtold/Themenbild
Die Hitze wirkt sich negativ auf das Futterangebot - sprich das Wachstum von Gras - aus. Steigen nun die Milchpreise?
Wallner: Wasserversorgung fast überall gesichert

Müssen Konsumenten zukünftig für Milch tiefer in die Tasche greifen? Durch die Hitze ist das Wachstum des Grases gehemmt – auf vielen Wiesen bilden sich bereits Risse und große braune Flecken. Besserung ist in den nächsten Tagen nicht in Sicht. Heißt: Es könnte bedeutend weniger Gras beziehungsweise Heu geerntet werden. Fehlendes Heu, welches eingekauft werden müsste. Könnte sich dies nachteilig auf den Milchpreis auswirken? Walter Vögel, seines Zeichens stellvertretender Vorstand der Abteilung Landwirtschaft, bestätigt in der Pressekonferenz vom Dienstag, dass es vor allem im Süden Vorarlbergs zu Ernteeinbußen kommt. Mit bis zu 40 Prozent Ernteeinbußen sie hier zu rechnen. Steigen nun die Milchpreise? “Die Milchpreise steigen dann an, wenn es weniger Kühe gibt und die Nachfrage gleich bleibt – und keine Substitution, beispielsweise von Neuseeland, stattfindet”.

Derzeit keine seriösen Prognosen möglich

Auf VOL.AT-Nachfrage sagt Vögel, dass es sich derzeit nicht seriös voraussagen lässt, wie sich die Milchpreise entwickeln. “Milch fließt dahin, wo Mangel herrscht”, so Vögel. Wenn im globalen Zusammenhang etwa ein Futtermangel ausbrechen würde, dann könnte das den Milchpreis beeinflussen. Allerdings sei der Weltmilchpreis von mehreren Faktoren abhängig – und Vorarlberg sei hier nur ein kleiner Player. Als Beispiel führt er Neuseeland an: Als dort vor Jahren viele Kühe aufgrund einer Dürre starben, habe dies sehr wohl einen Effekt auf den Weltmarktpreis gezeitigt. Allerdings sei selbst österreichweit die derzeitige Dürresituation regional beschränkt. In Ost- und Südösterreich hätte es genügend Niederschläge gegeben, dort gebe es auch keine Ausfälle. Ein Problem sei erst dann in Sicht, wenn die Milch nicht mehr ersetzt werden könne: “Der Preis wird von der Nachfrage gemacht”. All das könne zum derzeitigen Zeitpunkt aber nicht prognostiziert werden.

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