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"Ländle Schneckle": Erste Schneckenzucht Vorarlbergs

Schnecken waren früher fixer Bestandteil unserer Nahrung. Wer sich kein Fleisch leisten konnte, griff kurzer Hand zu dieser Ersatzvariante. Nun versucht Daniel Kronlechner aus Klaus diese Fleischalternative mit seiner Schneckenzucht wieder zurück ins Ländle zu holen.
Das sind die "Ländle Schneckle"
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Daniel Kronlechner ist der erste Schneckenzüchter in Vorarlberg. Doch warum Schnecken? Die Antwort ist ganz simpel: Daniel hat selbst einen Bauernhof in seiner Nachbarschaft und weiß, wie viel Lärm manche Nutztiere machen können. So wollte er eine Landwirtschaft, welche quasi lautlos ist. So ist der 27-Jährige auf die kleinen wirbellosen Tiere gekommen.

Betreibt Zucht nebenberuflich

Seit zwei Jahren züchtet Daniel nun schon die "Ländle Schneckle". Dabei musste er sich viel Wissen selbst aneignen, denn in Österreich selbst gibt es nur wenige Züchter. Damit heißt es vor allem: Learning by Doing. Aktuell betreibt der 27-Jährige seine Zucht noch nebenberuflich.

Nicht alle sind begeistert

Denn eines ist klar, in Vorarlberg mit einer Schneckenzucht Fuß zu fassen ist nicht immer einfach. "Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht", beschreibt genau, wie sich viele Vorarlberger verhalten, wenn sie von den Zuchtschnecken hören. Doch in der Gastronomie sind die "Ländle Schneckle" äußert begehrt. So hat der junge Vorarlberger zahlreiche Abnehmer vor allem in der gehobenen Gastronomie - vom Lech bis hin an den Bodensee.

Nachhaltigkeit steht im Vordergrung

Bei der Schneckenzucht steht fürDaniel vor allem auch die Nachhaltigkeit im Vordergrund. So brauchen die Schnecken 85% weniger Futtermittel als beispielsweise Rinder für ein Kilogramm Muskelfleisch. Außerdem sind die "Ländle Schneckle" eine reine Bio-Zucht. Gefüttert werden nur Pflanzen aus dem eigenen Garten oder von Bio-Bauern, sie sind also wirklich Ländle pur.

Wie die Schnecken zubereitet werden können und warum es sich bei den "Ländle Schneckle" nicht um die heimische Weinbergschnecke handelt, das und vieles mehr erklärt Daniel Kronlechner im Interview.

(VOL.AT)

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