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Ländle-Radteam mit klarem Ziel

Radteam-Manager Thomas Kofler hofft auf die Qualifikation der Ö-Tour.
Radteam-Manager Thomas Kofler hofft auf die Qualifikation der Ö-Tour. ©VOL.AT/Verband
Wien/Rankweil. Fünf österreichische Mannschaften, darunter das heimische Radteam, haben für die kommende Saison eine UCI-Continental-Lizenz erhalten. In der Tchibo Top.Rad.Liga, internationalen UCI-Rennen und schließlich bei der Oberösterreich Rundfahrt geht es für die Teams vor allem um eines: die Qualifikation für die 64. Int. Österreich Rundfahrt von 1. bis 8. Juli, wofür vier Plätze zur Verfügung stehen.

Im neu eröffneten eybl World-Store in Vösendorf, wo ebenfalls die Radsportsaison eingeläutet wurde, präsentierten der Österreichische Radsport-Verband und Vertreter der größten Teams die Eckpfeiler des kommenden Radsportjahres. Die beiden oberösterreichischen Teams ARBÖ Gebrüder Weiss – Oberndorfer und RC ARBÖ Wels Gourmetfein, das Team Vorarlberg , das Tirol Cycling Team und WSA-Viperbike aus Kärnten haben in dieser Saison eine Continental-Lizenz vom Weltradsportverband UCI erhalten. Sämtliche österreichische Spitzenteams verbindet eines, der Kampf um die vier begehrten Startplätze bei der Österreich Rundfahrt. Dier Mannschaften ist auf diese Qualifikation ausgerichtet, die für die heurige Saison nach einem spannenden Match im Vorjahr verfeinert wurde.

In drei Phasen können sich die Teams für die Ö-Tour qualifizieren. Bis zum 25. Mai 2012 wird auf Basis des EuropeTour-Rankings eine Rangliste erstellt. Die Reihenfolge ergibt sich aus der Summe der von den drei besten Fahrern jedes Teams erzielten Ranking-Punkte. Die zweite Phase inkludiert die Tchibo Top.Rad.Liga. Bis zum sechsten von neun Bewerben, dem GP Südkärnten in Völkermarkt, können bis zum 4. Juni Punkte gesammelt werden. Und die letzte Phase der Qualifikation schließlich umfasst die Oberösterreich Rundfahrt, den letzten Gradmesser vor der Österreich Rundfahrt. Hier werden in der Gesamtwertung und bei Etappenankünften Punkte vergeben. Das für die Ö-Tour relevante Ranking ergibt sich aus der Summe der Phasen eins bis drei. Bei Punktegleichheit entscheidet das EuropeTour-Ranking. „Im vergangen Jahr entwickelte sich die Qualifikation zum richtigen Krimi. Das erwarten wir auch heuer wieder, wir haben aber in Absprache mit den Teamchefs den Qualifikationsmodus im Bereich der Tchibo Top.Rad.Liga etwas adaptiert“, sagt ÖRV-Generalsekretär Rudolf Massak.

Tchibo Top.Rad.Liga geht ins 7. Jahr

Im Jahr der Heim-WM in Salzburg 2006 wurde die Tchibo Top.Rad.Liga ins Leben gerufen, vor allem um den heimischen Mannschaften eine adäquate Bühne neben der Österreich Rundfahrt zu bieten. Im zentraleuropäischen Raum erarbeitete sich die heimische Rad-Bundesliga einen hervorragenden Ruf, seit 2010 ist auch der slowenische Klassiker Zagreb-Ljubljana fixer Bestandteil. „Auch die Starterzahlen sind vielversprechend, so konnten wir die durchschnittliche Zahl von anfänglich 114 bis 144 in der abgelaufenen Saison steigern. Ein wichtiger Punkt, der die positive Entwicklung der Liga bestätigt, ist die zunehmende Professionalisierung der heimischen Radsport-Szene, sowohl auf dem Veranstaltersektor als auch unter den teilnehmenden Mannschaften“, führt Massak weiter aus. Als neuer Veranstaltungsdirektor und somit als Konktaktmann zu den einzelnen Rennen fungiert ab diesem Jahr Richard Stering.

„Ich denke, wir können auch in diesem Jahr in der Liga ganz sicher vorne mitmischen. Unser verjüngtes Team wird sich sicher bestens präsentieren“ so Thomas Kofler, Teammanager der Vorarlberger Mannschaft

Tchibo langjähriger Partner
Als Hauptpartner und Titelsponsor fungiert von Beginn an die Firma Tchibo/Eduscho. Harald J. Mayer, Tchibo-Geschäftsführer, über das Engagement seiner Firma: „Tchibo und der Österreichische Radsport-Verband haben vor sieben Jahren die Tchibo Top.Rad.Liga ins Leben gerufen. Die Veranstaltung hat sich bis heute zu einem populärem Familienevent des Lieblingssports der Österreicher entwickelt. Tchibo gibt dadurch dem Profisport eine exzellente Plattform und bestärkt mehrmals im Jahr mit innovativen Kollektionen für Sport, Freizeit und Mode für die ganze Familie alle Österreicher beim Ausüben ihres Lieblingssports.“

Prominente Starter
Die Professionalisierung in der Tchibo Top.Rad.Liga tragen auch zahlreiche Radsportler Rechnung, die über die Liga den Sprung zu renommierten Clubs und somit ins internationale Profigeschäft schafften. Prominente Beispiele sind Adam Hansen (Lotto Belisol), Stefan Denifl (Vacansoleil), Jan Barta (NetApp), Thomas Rohregger (Radio Shack), Matthias Krizek (Liquigas), Georg Preidler (Type1 Sanofi), Daniel Schorn (NetApp), Reto Hollenstein (NetApp) und Marco Haller (Katusha).

Start der Tchibo Top.Rad.Liga in Leonding
Am 25. März fällt mit dem Eröffnungsrennen in Leonding der Startschuss in die 7. Saison der Tchibo Top.Rad.Liga. Nach dem Grand Prix Sportland Niederösterreich in Poysdorf (6. Mai) und dem 22. Raiffeisen Radklassiker Lassnitzhöhe (13. Mai) folgt am 17. Mai das Zeitfahrspektakel (ÖM) in Offenhausen/Lambach. Nach dem Grand Prix Vorarlberg – Nenzing am 20. Mai endet mit dem GP Südkär (UCI 1.2) die Qualifikationsphase für die Österreich Rundfahrt. Nach der Sommerpause folgt am 19. August die bereits 52. Auflage der Burgenland-Rundfahrt, am 26. August das UCI 1.2-Rennen Zagreb-Ljubljana und am 8. September wird bei den ÖM-Berg in Knittelfeld der Nachfolger von Florian Bissinger (Team Vorarlberg) als Gesamtsieger feststehen.

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