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Lady Gaga motzte ihr Debüt für neue Version auf

©AP
Vier Millionen Mal hat sich "The Fame" von Lady Gaga weltweit verkauft.
Lady Gaga im Sommer 2009
Die Sängerin auf dem roten Teppich
Das Pop-Sternchen in Wien: "Ich bin Kunst"
Bei den MTV Music Awards 2009

Damit gehört die Sängerin zu den erfolgreichsten Popstars des Jahres. Am 20. November kommt das Debüt in einer neuen Version in den Handel: Aufgemotzt mit acht frischen Songs – unter ihnen die Single “Bad Romance” – trägt diese Special Edition den Namen “The Fame Monster”. Dazu die Skandal-Lady: “Während ich fast zwei Jahre um die Welt gereist bin, habe ich einige Monster getroffen. Jedes davon wird von einem Song repräsentiert.” Warum daraus kein komplett neues Album wurde, wissen wohl die Marketingstrategen bei Universal.

Rihanna bringt ebenfalls am 20. November einen Tonträger in den Handel. Bei “Rated R” (Universal) handelt es sich um einen komplett neuen Tonträger, entstanden in Zusammenarbeit mit Kollegen wie Justin Timberlake, Tricky Stewart und Ne-Yo. Letzterer schrieb und produzierte die erste Auskopplung “Russian Roulette”. Ein neues Pressefoto zeigt Rihanna sehr freizügig, die Brust nur leicht mit Stacheldraht verdeckt.

Slayer bleiben eine Härte-Klasse für sich: Bei den Aufnahmen zu “World Painted Blood” (Sony) verzichteten die kalifornischen Thrash-Metaller auf Experimente und Veränderungen, lieber orientierte man sich am eigenen “Höllensound” der 80er. Genau deshalb klingt die am Freitag erscheinende Produktion wunderbar gnadenlos und in diesem Genre einzigartig. “Die Gesamtsituation auf unserem Planeten lässt sich mit einer einzigen Farbe sehr drastisch, aber auch sehr treffend darstellen: der Farbe des Blutes”, sagte Sänger und Bassist Tom Araya im Interview mit dem “Metal Hammer” (November-Ausgabe) über den Titel. Und zum Sound: “Es muss peitschen. Alles andere ist Nebensache.” Slayer lärmen am 7. Dezember im Wiener Gasometer.

Blacky Lawless, konservativer Frontman von W.A.S.P., durfte ebenfalls im “Metal Hammer” seine Meinung kundtun – zu Barack Obama. Er habe recherchiert und realisiert, dass sein Präsident ein Marxist, sei, so der Amerikaner. “Seine Leute sind auch Marxisten. Und sie sind gefährlich”, warnt der Rockmusiker, der früher Sägeblätter an seinem Bühnenanzug trug und Songtitel wie “I Fuck Like A Beast” schrieb. Mit der aktuellen Platte “Babylon” im Gepäck treten W.A.S.P. am 17. Dezember in der Szene Wien auf.

Weezer haben sich für den Nachfolger ihres roten Albums nicht viel Zeit gelassen und bringen rund eineinhalb Jahre danach den Nachfolger “Raditude” (Universal) in den Handel. Das Cover zeigt einen Hund im Flug durch ein Wohnzimmer. Auf das Foto stieß Sänger Rivers Cuomo beim Betrachten von Bildern für einen “National-Geographic”-Wettbewerb. Zu hören gibt es fröhlich-ironischen, mitunter extrem eingängigen Pop-Punk mit bandtypisch albernen Songtiteln wie “(If Your’re Wondering If I Want You To) I Want You To”. Produziert haben Butch Walker und Jacknife Lee.

Livingston heißt eine junge Rockband mit Musikern aus Südafrika, Deutschland, England und Italien. Getroffen hat man sich in London, gewohnt wird mittlerweile in Berlin. Nur Sänger Beukes Willemse residiert weiter in der britischen Metropole. Das Plattendebüt “Sign Language” (Universal) wartet mit melodisch-kraftvollem Rock zwischen Stadion-Hymnen und Powerballaden auf. Die Single “Broken” repräsentiert den Sound von Livingston – benannt nach der “Möwe Jonathan” (“Jonathan Livingston Seagull”) – perfekt.

Jack White ist vom britischen Magazin “Uncut” zum “Mann der Dekade” gekürt worden. In einer Auflistung der 150 besten Pop-Platten der vergangenen zehn Jahre kam der Amerikaner gleich achtmal vor (u.a. mit den White Stripes und den Raconteurs). “Eine Stimme in mir sagt, es langsamer anzugehen, aber ich fühle mich überhaupt nicht gestresst”, sagte der 34-Jährige dem Blatt. Also sind weitere Projekte wie zuletzt The Dead Weather nicht ausgeschlossen. Dieser Tage brachte Jack White unter eigenem Namen die Vinyl-Single “Fly Farm Blues” heraus.

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