L200 vor Achraintunnel soll saniert werden

Bregenz, Schwarzach - Wenige Meter vor der Tunneleinfahrt in den Achraintunnel bringen sogenannte "Kamelbuckel" Pkw-Lenker oft in gefährliche Situationen.
Achraintunnel ein Sanierungsfall
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Als erste Reaktion darauf wurden von der Straßenmeisterei Bregenz Warnschilder und Geschwindigkeitsbegrenzungen auf maximal 60 km/h angebracht. Sie sollen auf diese Straßenunebenheiten hinweisen, bis erste Prüfungsergebnisse vorliegen.

Nun soll die L200 in diesem Bereich saniert werden. “Wir beginnen im Frühling 2012 mit der Sanierung. Dazu wird der Asphalt abgetragen und die Straße bzw. die Mulden ausgeglichen,” erklärt Martin Moosbrugger von der Straßenmeister Bregenz gegenüber VOL.at

Diagnose des Lüftungssystems des Achraintunnels

Was die Verrauchung des Achraintunnel angeht wurde die Forschungsgesellschaft für Verbrennungskraftmaschinen und Thermodynamik mbH (FVT) an der TU Graz mit der Diagnose des Lüftungssystems des Achraintunnels beauftragt.

“Dazu werden von Anfang Oktober 2011 bis Ende April 2012 der Absolutluftdruck und die Temperatur vor den beiden Portalen gemessen und in der Folge mit den permanent aufgezeichneten Anlagendaten des Tunnels (Luftgüte, Betriebzeiten der Lüftung, Verkehrsdaten, usw.) analysiert”, erklärt Martin Fenkart von der Abteilung Straßenbau des Landes Vorarlberg. Die Überwachung der Luftgüte im Tunnel erfolgt automatisch durch die bereits im Tunnel vorhandenen Stationen.

Als Ergebnis der Analyse soll die Lüftungssteuerung des Achraintunnels auf die vielfach vorhandenen besonderen Wetterverhältnisse, wie z.B. Inversionslage oder Fön, optimiert werden. “Damit soll eine Minimierung der laufenden Betriebskosten bei gleichzeitiger Verbesserung der Luftqualität im Tunnel erreicht werden”, so Fenkart auf Anfrage von VOL.at

 

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