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Kurzarbeit steigt im Juli auf 58.000 Beschäftigte

Arbeitslosigkeit stieg auf knapp 30 Prozent
Arbeitslosigkeit stieg auf knapp 30 Prozent ©APA (Archiv/opa)
Die Kurzarbeit in Österreich nimmt weiter zu. Mitte Juni waren bundesweit 56.860 Beschäftigte in 321 Betrieben bedingt durch den Auftragsschwund in Kurzarbeit. Anfang Juli beginnen neue Kurzarbeitsprojekte für 2.242 Leute in 18 Betrieben. Die Anzahl der Kurzarbeiter erhöht sich somit auf 57.986, wie aus AMS-Zahlen hervorgeht. Die Kosten der Kurzarbeit für 2009 liegen Mitte Juni bei 250 Mio. Euro.

Die meisten Kurzarbeiter gab es Mitte Juni in Oberösterreich mit 17.839 Betroffenen, es folgen die Steiermark mit 15.088 und Niederösterreich mit 12.876 Beschäftigten. Die weitere Reihung: Tirol (3.193), Salzburg (3.036), Kärnten (2.979), Wien (830), Vorarlberg (822) und Burgenland (197).

Das Arbeitsmarktpaket II bringt eine Verlängerung der maximalen Kurzarbeit wie in Deutschland von derzeit 18 auf 24 Monate. Gleichzeitig übernimmt das Arbeitsmarktservice ab dem 7. Kurzarbeitsmonat die Sozialversicherungsbeiträge, um die Unternehmen zu entlasten.

Die Arbeitslosigkeit in Österreich war im Mai um 29,7 Prozent auf 239.777 Jobsuchende gestiegen. Trauriger Spitzenreiter dieser negativen Entwicklung ist der Bezirk Waidhofen an der Ybbs (NÖ), wo die Anzahl der Arbeitslosen innerhalb eines Jahres um 120 Prozent auf 584 gestiegen ist. Ähnlich dramatisch ist die Entwicklung in Braunau (OÖ, +118 Prozent), Amstetten (NÖ, +88 Prozent), Steyr (OÖ, +83 Prozent) und Knittelfeld (Stmk, +80 Prozent).

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