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Kurvenhatz und Rundenjagden auf vier Rädern

Bludenz - Porsche-Pilot Rudi Lins hat in den 60 er- Jahren Rennsportgeschichte geschrieben. Am Sonntag trifft man ihn wieder beim Steinbock Bergrennen an.

Wenn Rudi Lins dieses Wochenende beim 1. “Steinbock”-Revival-Bergrennen im Montafon die 7,2-Kilometer-Strecke von Galgenul nach Gargellen in einem 160 PS starken Porsche 718 RS 60 Spyder, Baujahr 1960, unter die Räder nimmt, ist das gleichsam ein fliegender Wechsel in seine aktive Zeit als erfolgreicher Rennfahrer. „Tausende Motorsport-Begeisterte pilgerten in den 60er-Jahren jeweils zu den Bergrennen. Das waren tolle Erlebnisse für die Zuschauer und uns Fahrer“, erinnert sich der 62-jährige Bludenzer, der damals zu den Assen der Rennsportszene zählte. Sein Talent zum Kurvenkünstler stellte er 1967 mit dem Gewinn der Europa-Bergmeisterschaft eindrucksvoll unter Beweis.

Die Leidenschaft für den Motorsport hat Rudi Lins, der als bodenständiger Chef in der Geschäftsleitung zusammen mit Bruder Fritz und inzwischen auch mit Sohn Rudi seit rund 20 Jahren umsichtig die Geschicke des Autohauses in Nüziders leitet, früh entdeckt. Nach einem Arbeitsjahr im Porsche-Werk in Zuffenhausen 1963/64 kam die Rennsport-Karriere richtig in die Gänge. Ab 1965 fuhr er Siege bei Bergrennen und Flugplatzrennen ein, errang drei nationale Meistertitel.

Auf allen Rennstrecken

Porsche war während der gesamten Zeit als aktiver Rennfahrer die Hausmarke von Rudi Lins. An die 120 Rennen in Europa, den USA und in Südafrika hat er als Werksfahrer und GT-Pilot bis zum Ausklang seiner Karriere bestritten. Und ging dabei auf allen berühmten Rennstrecken an den Start, vom Nürburgring über Brands Hatch bis Daytona. „Im 34-PS-Käfer gingÑs von Vorarlberg aus zum Flughafen nach Zürich und von dort nach Übersee. In den USA stiegen wir dann in einen 620 PS starken Rennwagen und gingen auf Rundenjagd“, erzählt Rudi Lins und zeigt die Unterschiede zum heutigen Profirennsport auf. „Damals gab es fast keine Möglichkeit zu ausgiebigen Trainings- oder Testfahrten.“ Umso höher sind seine Erfolge zu bewerten, beispielsweise ein 3. Platz 1970 beim Langstrecken-Klassiker in Le Mans. Ein Jahr später verabschiedete der Bludenzer sich vom aktiven Motorsport. „Es war eine erlebnisreiche Zeit, die ich gesund überstanden habe“, hält er fest. Die Faszination Auto hat ihn indes nie losgelassen. So steht Rudi Lins gar im Guinnessbuch der Rekorde. „Das war 1986, für die Weltumrundung mit dem ersten in Österreich gebauten Allrad-VW-Bus“, schmunzelt er.

UR PERSON

Rudi Lins
Beruf: Autohaus-Chef
Geboren: 28. 6. 1944
Familie: verheiratet, vier Kinder
Ausbildung: Kfz-Meister
Laufbahn: Von 1965 bis 1971 aktiver Rennfahrer, Porsche-Werkspilot. Berg-EMSieger 1967, 3. Platz in Le Mans 1970.

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