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Kurve eins als erstes Klien-Ziel

Alexander Wurz hat in diesem Jahr nur einen Grand Prix bestritten. Mit sechs Punkten für Platz drei in Imola ist er aber trotzdem noch bester Österreicher. Christian Klien kann am Sonntag in Indianapolis aber aufschließen.

Der Red-Bull-Pilot hat gegenüber Montreal einen stärkeren Motor zur Verfügung und eine gute Startposition im Qualifying. “Klar, dass ich auf weitere Punkte hoffe”, so der Vorarlberger vor dem neunten WM-Lauf der Saison. Der für Klien erst der fünfte ist, denn vier Rennen musste er ja seinem Teamkollegen Tonio Liuzzi das Cockpit im zweiten RBR-Renner überlassen. Der Hohenemser sitzt zwar seit Montreal nun zumindest für sechs Rennen in Folge im Wagen, wie es dann weitergeht, weiß er aber nicht. “Tonio und ich wissen nicht mehr als die Journalisten”, so Klien. “Aber ich habe aufgehört, mir darüber den Kopf zu zerbrechen. Du kannst dich einfach nur an jedem Wochenende bestätigen.”

Und das hat Klien bisher ausgezeichnet erledigt. “Ich war in jedem Rennen in den Punkten und habe mit meiner Leistung gezeigt, dass ich in die Formel 1 gehöre”, brach er deshalb eine Lanze für sich selbst. Liuzzi habe umgekehrt doch einsehen müssen, dass das erste Jahr in der Formel 1 ein schwieriges sei. “Das Trainingsduell gegen David Coulthard stand nach den ersten Rennen 5:1 für mich.” Bei Liuzzi sei es genau umgekehrt gewesen.

Im Qualifikations-Training wird auch der US-GP vorentschieden werden und da hat Klien nun deutlich bessere Karten als in Montreal, wo er wegen des Pilotenwechsels bei RBR als Erster auf die noch rutschige Piste musste. “Ich war zwei Sekunden langsamer als im Training, obwohl ich keinen Fehler hatte.” Dass er beim Comeback trotzdem sofort wieder gepunktet habe, sei deshalb besonders schön. In Indianapolis geht Klien am Samstag als Achtletzter und damit direkt vor Coulthard in die Quali. Und der direkte Vergleich macht bekanntlich sicher, “da war ich ja auch in den ersten drei Rennen meist schneller als David.” Zum Rennen: im Vorjahr schied Klien im Jaguar gleich nach dem Start wegen einer Kollision aus. “Deshalb ist heuer Kurve eins mein großes Ziel”, scherzte er.

Die Begeisterung über den legendären Kurs in Indianapolis, das sich selbst bescheiden als “Racing Capital of the world” bezeichnet, hält sich aber in Grenzen. “Es ist eine Strecke wie jede andere. Das wirklich Tolle hier sind die Fans, das sind echte Motorsport-Freaks.” Oval-Rennen würde Klien nie fahren. “Diese Art des Motorsports taugt mir nicht, ist außerdem zu gefährlich.”

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