Kuriose Pläne: Was im Flieger alles extra kostet oder kosten sollte

Extrakosten: Gerade Billigflug-Gesellschaften machen damit ihr Geld
Extrakosten: Gerade Billigflug-Gesellschaften machen damit ihr Geld ©dpa
Bei Flugreisen ist eins immer im Preis eingeschlossen: der Flug selbst. Doch Extras können kosten. Gerade Billigflug-Gesellschaften machen damit ihr Geld. Eine Auswahl:

Mit kuriosen Ideen provozierte Ryanair-Chef Michael O’Leary immer wieder. Bezahltoiletten mit Münzschlitzen hat O’Leary schon angekündigt, ebenso Stehplätze. Das seien aber nur Werbegags gewesen, sagte er später.

Fluglinien dürfen Gepäckgebühren verlangen

Ernst gemeint sind hingegen die Gepäckgebühren. Hier bezahlen Reisende bei Ryanair und Wizzair für jedes aufgegebene Gepäckstück Gebühren von 15 Euro oder mehr. Bei Easyjet ist man ab 14 Euro dabei. Bei Lufthansa oder Air Berlin ist mindestens ein Gepäckstück mit einem Gewicht von 23 Kilo gratis.

Dass Fluggesellschaften für aufgegebenes Gepäck Zusatzgebühren verlangen dürfen, hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am heutigen Donnerstag entschieden. Eine spanische Regelung, die solche Aufschläge zumindest für den ersten Koffer verbietet, sei nicht mit EU-Recht vereinbar, urteilten die Richter. Für Handgepäck oder am Flughafen gekaufte Waren dürfen indes keine Zusatzkosten anfallen, unterstrichen die Richter – vorausgesetzt, normale Maße werden nicht überschritten.

Vorlieben bei der Platzwahl kosten

Wer Vorlieben bei der Platzwahl hat, muss ebenfalls drauflegen: Bei Easyjet etwa kostet die Sitzreservierung je nach Beinfreiheit zwischen 1,49 und 18,99 Euro, bei Ryanair zwischen 5 und 15 Euro.

Keine Gratis-Verpflegung im Billigflieger

Wer hungrig fliegt, sollte insbesondere im Billigflieger nicht auf Gratis-Verpflegung hoffen. Nicht nur bei Easyjet kosten Butterbrote ebenso Geld wie Getränke. (APA/dpa/red)

 

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