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Kundgebung gegen FPÖ-Kandidat Hofer in Wien

Hofer als Feindbild der Offensive gegen Rechts
Hofer als Feindbild der Offensive gegen Rechts
Die Offensive gegen Rechts (OgR) mobilisiert unter dem Motto "Kein rechtsextremer Burschenschafter als Bundespräsident. Für Solidarität und soziale Gerechtigkeit" zu einer "bunten und kreativen" Kundgebung gegen den FPÖ-BP-Kandidaten Norbert Hofer. Die Veranstaltung am Donnerstag in Wien beginnt um 17.30 Uhr und soll in etwa zwei Stunden dauern, hieß es am Dienstag.


Den Einwand, dass solche Veranstaltungen Norbert Hofer (FPÖ) in die Hände spielen würden, wiesen die beiden OgR-Sprecher als “schlichtweg falsch” zurück. Niemand wähle die FPÖ, weil antifaschistische Organisationen gegen sie demonstrierten. Die Wahl von Kurt Waldheim (ÖVP) im Jahr 1986 lassen sie auch nicht als Beispiel gelten: Der habe trotz Aufregung um seine Wehrmachts-Vergangenheit nicht gewonnen, weil Linke gegen ihn mobilisiert hätten, sondern wegen mangelnder Aufarbeitung und “Jahrzehnten postnazistischer Strukturen”. Im Gegenteil seien “gelebte Demonstrationskultur” und linke Präsenz in der Öffentlichkeit ein probates Mittel gegen “den massiven Rechtsruck innerhalb der Gesellschaft”.

Neben Redebeiträgen von Repräsentanten zivilgesellschaftlicher Organisationen ist am Wiener Ballhausplatz, also vor der Präsidentschaftskanzlei, auch der KZ-Überlebende Walter Winterberg geladen. Zusätzlich gibt es ein Musikprogramm, unter anderem mit Harri Stojka. Die OgR erwartet “ein paar Tausend Teilnehmer”, Gewalt werde es nicht geben. Mit dem Datum stellt sich das Bündnis bewusst in die Tradition der “Donnerstagsdemos” gegen die FPÖ-ÖVP-Regierung ab dem Februar 2000.

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