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Kulturfahrt der KAB zum Hohentwiel

Die Burg Hohentwiel wurde im 10. Jahrhundert vom schwäbischen Herzog als Residenz samt Klosteranlage erbaut.
Die Burg Hohentwiel wurde im 10. Jahrhundert vom schwäbischen Herzog als Residenz samt Klosteranlage erbaut. ©Helmut Köck
Bilder vom Hohentwiel, Birnau und Stein am Rhein

Götzis. Majestätisch ragt er in den Himmel und lässt Macht und Einfluss erahnen, die einst vom König der Hegau-Vulkane ausgingen. Der Hohentwiel und seine Festung. Das war das Tagesziel einer Kulturfahrt der KAB Götzis.

Reiseleiter Norbert Burtscher verstand es in gewohnter Weise seine umfassenden Kunst- und Kulturkenntnisse den Teilnehmern näherzubringen. In seiner langen Geschichte wurde der Hohentwiel nie bezwungen. Erst Angesichts napoleonischer Heerscharen übergab der letzte Festungskommandant den Hohentwiel kampflos – und musste mit ansehen, wie eine der größten Festungen Deutschlands (9,92ha) erbarmungslos geschliffen wurde.

Bis zu 1000 Menschen wohnten damals innerhalb der Festungsmauern. Heute erfüllen die alljährlich stattfindenden Hohentwiel-Festspiele die alte Ritterburg mit neuem Leben. So trat zwischen den alten Mauern schon Bryan Adams auf. Die Geschichte des Hohentwiels geht weit zurück. Seine heutige Form erhielt der 682m hohe Vulkan während der Eiszeit vor neun Millionen Jahren.

Die Burg gab es reichlich später: Im Jahre 914 gründeten sie schwäbische Adlige. Bereits ein Jahr später erlebte die Festung ihre erste Feuertaufe. Im Laufe des 10. Jahrhunderts baute Herzog Burkhard III. den Hohentwiel zu einem bedeutenden Machtzentrum aus. Zu einer Landesfestung machte ihn erst Herzog Ulrich im 16.Jahrhundert. Aus dieser Zeit stammen eine Vielzahl der Überreste des Hohentwiels. Viele Nutzungen und Spuren des Alltagslebens finden sich noch heute. Die Festung hatte einen eigenen Friedhof und eine Gerichtsbarkeit mit einem “Galgenrain”, den man beim Aufstieg zur Festungsruine passiert. Außerdem beherbergte die Festung fürstliche Wohnstätten wie auch Garnisonswohnungen, ein Gasthaus, eine Apotheke, eine Schmiede, eine Küferei, Brunnenanlagen, eine Kirche, zeitweise ein Kloster und ein gut bestücktes Waffenarsenal.

Bei der Hinfahrt besuchte die interessierte KAB Gruppe Birnau, dieses Juwel des süddeutschen Rokoko. Auf der Rückfahrt gab es einen willkommenen Zwischenstopp im Bilderbuchstädtchen Stein am Rhein. Das Stadtbild, erinnert an eine Theaterkulisse, viele der Häuser sind im Fachwerksbausstil errichtet und haben herrliche Fresken und Erker eingebaut.

H. Köck

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