Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Kult-Game in neuem Look: "Zelda: Link's Awakening" im Test

Nintendo brezelt das Retro-Abenteuer für die Switch ordentlich auf. Aber kann mit dem „alten Hut“ noch jemand etwas anfangen?

(Switch) So lange ist das also schon her: Das Original „The Legend of Zelda: Link's Awakening“ erschien vor mittlerweile über einem Vierteljahrhundert auf dem alten Gameboy. Beim Release 1993 hat das vielleicht schrägste Abenteuer von Held Link sowohl Fachpresse als auch die Community begeistert und findet sich noch heute auf zahlreichen „Beste Spiele aller Zeiten“-Listen wieder. Seither wurde es für mehrere Nintendo-Konsolen portiert und den Gameboy Color sogar eigens eingefärbt. Das erste wirkliche Remake erlebt „Link's Awakening“ aber erst jetzt mit seiner Neuauflage für die Switch.

Die augenscheinlich größte Neuerung ist der Plastik-Spielzeug-Look. Der sieht nicht nur knuddelig aus, sondern passt auch zum Setting und der gesamten Story. Muss man gesehen haben! Inhaltlich hält sich Nintendo fast 1:1 an das Original. Unser spitzohriger Held Link strandet unversehens auf der Insel Cocolint. Dort muss er sich zu einem riesigen Ei auf einem Berg durchschlagen, um den darin schlafenden Windfisch zu wecken. Nur so kann er von dem ungastlichen Eiland wieder fliehen. Ungewöhnlich für die „Zelda“-Reihe: Die titelgebende Prinzessin Zelda kommt gar nicht vor, dafür aber zahlreiche Figuren bzw. Easter Eggs von anderen Nintendo-Franchises (z.B. Yoshi und Kirby).

Nicht nur die emotional mitreißend erzählte Geschichte, sondern auch die Perspektive darauf bleibt gleich wie bei der Vorlage: Wir schauen von oben auf Link, der die Welt erkundet. Neuerdings ist diese nicht nur in Bildschirm-große Segmente unterteilt, sondern fließend begehbar – fast schon „offen“: Dank erweiterten Kontrollpunkten und der Möglichkeit, Stellen auf der Karte markieren zu können, fällt das Navigieren spürbar leichter.

So kämpfen wir uns ungehemmt durch die zauberhafte Landschaft und klappern acht Dungeons (plus einen Bonus-Dungeon aus der Gameboy Color-Version) samt Bossgegnern ab. Wie üblich löst Link dabei kleinere Rätsel und findet Ausrüstung, die teils neue Bereiche der Welt öffnet. Das Inventar-Management wurde dankenswerterweise moderner, heißt einfacher gestaltet. Manche Items wie die Pegasus Stiefel müssen nicht mehr extra benutzt werden, sondern sind – wenn in Besitz – automatisch aktiv. Herzcontainer und kleinere Secrets gibt es nun deutlich mehr, außerdem erstmals Flaschen für gefangene Feen. Eine sehr nette, wenn auch begrenzt nützliche Idee ist der neue Dungeon-Editor: Aus vorgefertigten Teilen bastelt man sich sein perfektes Verlies samt Boss.

Fazit: Das neue „The Legend of Zelda: Link's Awakening“ ist ein Remake im besten Wälder-Sinne: „Meor ehrod das Ault, und grüssed das Nü, und blibot üs sealb und dr Hoamat trü.“ Heißt, es bleibt der Heimat, also dem Original so treu wie möglich, setzt punktgenau sinnvolle Updates und erhält den wohligen Retro-Charme. Diese Neuausgabe kann vorbehaltlos sowohl erfahrenen Zelda-Fans als auch (dank Anfänger-freundlichem Schwierigkeitsgrad) Neueinsteigern empfohlen werden.

(Red.)

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Spiele
  • Kult-Game in neuem Look: "Zelda: Link's Awakening" im Test
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen