Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Küche traf Landwirtschaft

50 Interessenten aus Landwirtschaft, Gastronomie und Politik beteiligten sich an der Exkursion.
50 Interessenten aus Landwirtschaft, Gastronomie und Politik beteiligten sich an der Exkursion. ©ME
Riesiges Interesse von Vorderwälder und Allgäuer Betrieben an Vernetzung von Gastronomie und Landwirtschaft.
Exkursion

Doren/Krumbach/Langenegg. 50 Personen aus Landwirtschaft, Gastronomie und Politik folgten der Einladung von MEHRWERT FÜR ALLE, Naturpark Nagelfluhkette und Energieregion Vorderwald, um sich bei einer Exkursion zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Besichtigungsprogramm führte zur Naturpark-Partner Metzgerei und Fleischveredelung Moosmann in Doren, sowie zum Hirschbühlhof in Krumbach, auf dem Stephan und Andrea Hirschbühl Dexterrinder zur Fleischgewinnung aufziehen. Im Seminarhotel Krone in Langenegg traf sich die Gruppe zum moderierten Austausch und stärkte sich mit von Manfred Nussbaumer (Krone) und Alexander Kowarc (MEHWERT) modern interpretierten regionalen und traditionellen Köstlichkeiten.

Vollmilchkalb

Ein Thema bewegte die Gemüter ganz besonders: Was tun mit den männlichen Kälbern, die für die Milchgewinnung nicht gebraucht werden? „Der Naturpark Nagelfluhkette möchte hier eine Antwort geben und mit der Naturparkmarke Vollmilchkalb die Vermarktung der Kälber in der Region voranbringen“, informierte Carina Niedermair vom Naturpark Nagelfluhkette. Mit Rainer Moosmann gibt es im Vorderwald einen Partner, der die Schlachtung und Zerlegung übernimmt. Vermarktet wird das Vollmilchkalb von der Genossenschaft Metzgerei Naturpark Nagelfluhkette. „Damit ist die Basis für regionale Kreisläufe geschaffen“, ist Obmann Ulrich Schmelzenbach überzeugt.

Kleine Strukturen stärken

Mit dem Erhalt der kleinstrukturierten Land- und Alpwirtschaft kann auch die Kulturlandschaft mit ihrer hohen Artenvielfalt weiterhin Bestand haben. Zahlreiche TeilnehmerInnen, unter ihnen Bundesbäurin Andrea Schwarzmann und Martin Staudinger (SPÖ) sowie Bürgermeister des Vorderwaldes und aus dem Allgäu, sprachen sich für den Erhalt und Ausbau der kleinen Strukturen sowie für die Vernetzung von Landwirtschaft und Tourismus aus, um auf sozialer und ökologischer Ebene die Region zu stärken. In den Gasthäusern finden die heimischen Spezialitäten enormen Zuspruch. „Wir bekommen sehr viel erfreute Rückmeldungen von unseren Gästen“, kommentiert Jürgen Hirschbühl vom Gasthof Adler in Krumbach.

Regionalität für nachhaltige Entwicklung

„Mehr heimische, gesunde und frisch zubereitete Lebensmittel auf unsere Teller zu bringen ist Ziel von MEHRWERT FÜR ALLE“, informierte Projektleiterin Angelika Stöckler. Das deckt sich damit mit dem Interesse der Energieregion Vorderwald, die sich für die Stärkung regionaler Warenkreisläufe engagiert. „Die Ernährung ist für rund ein Viertel der klimaerwärmenden Treibhausgase verantwortlich und hat damit eine ähnliche Dimension wie der gesamte Verkehr“, machte Monika Forster Zusammenhänge deutlich. Regionale und saisonale Lebensmittel helfen Klimagase zu verringern, genauso wie ein maßvoller Umgang mit tierischen Lebensmitteln, also gesundheitsbewusste Ernährung mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln aus der Region. ME

 

 

 

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Doren
  • Küche traf Landwirtschaft
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen