Kuba: Fidel Castro will "Gutes tun"

Zwei Wochen vor seinem 80. Geburtstag hat der kubanische Staatschef Fidel Castro vor zehntausenden Landsleuten seine Zukunftspläne dargelegt: Er will bis an sein Lebensende "Gutes tun".

Es gebe jetzt schon tausende Menschen in Kuba, die 100 Jahre oder älter seien, und es würden immer mehr, sagte Castro am Mittwoch (Ortszeit), dem kubanischen Nationalfeiertag, in der Provinzhauptstadt Bayamo.

„Aber keine Angst, Ihr kleinen Nachbarn im Norden: Ich glaube nicht, dass ich in dem Alter noch im Amt bin“, sagte der kommunistische Präsident in Anspielung auf die Vereinigten Staaten. Trotzdem werde er bis an sein Lebensende dafür kämpfen, „etwas Gutes und Nützliches“ zu tun. „Menschen wachsen über sich hinaus, wenn sie etwas für andere tun.“

In der Slowakei stellte der Fotograf Andrej Palacko am Mittwochabend ein riesiges Bild des kubanischen Staatschefs aus, das viele Einwohner des ehemals kommunistischen Landes als Provokation verstehen dürften. Zu Castros 80. Geburtstag am 13. August brachte Palacko außerdem einen Bildband über den Präsidenten heraus.

Der Fotograf hatte den verarmten Karibikstaat im Mai mehrere Wochen lang besucht. Die kubanische Führung unter Castro steht vor allem wegen ihrer Menschenrechtspolitik in der Kritik. Dutzende Regierungsgegner sind in Haft.

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