KSK Klaus fehlte zur Riesensensation nicht viel

Youngster Stefan Hartmann gewann in beiden Stilarten.
Youngster Stefan Hartmann gewann in beiden Stilarten. ©VOL.AT/Luggi Knobel
KSK Klaus unterliegt im ersten Finale nach 24:19-Führung gegen Wals mit 25:30.
Best of Klaus und Wals

Wirbel schon vor dem ersten Kampf im Rahmen des ersten Finales zwischen Klaus und Wals. Bei der Abwaage wollte Schiri Hermann Heiss den Walser Amirkhan Visalimov nicht antreten lassen. Erst nach langen Diskussionen erhielt Visalimov die Startberechtigung. Visalimov wurde vor einer Woche im Auswärtskampf in Götzis im Legionärsduell gegen Komisar wegen Unsportlichkeit disqualifiziert, aber erhielt vom Schiri Kirschner trotz einer Tätlichkeit (Ellbogen) keine Rote Karte gezeigt. Für Klaus war dieser Start von Visalimov doppelt bitter, denn der eingebürgerte Walser gewann in beiden Stilarten seine Kämpfe ganz klar.

Nach zwölf von vierzehn Kämpfen lag der Außenseiter KSK Klaus mit fünf Punkten vorne und die riesengroße Überraschung war im Bereich des Möglichen. Doch der Rekordmeister aus Salzburg hatte das bessere Ende für sich und gewann zweimal mit dem Punktemaximum und sorgte so doch noch für den erwartungsgemäßen 30:25-Auswärtssieg im ersten Finalkampf der Ringerbundesliga. Mit einem furiosen Start und einer Führung nach drei Kämpfen hatte die Staffel aus der Winzergemeinde die Winzerarena in ein Tollhaus verwandelt. Stefan Hartmann, Andri Vyshar sorgten für eine Führung. Klaus lag nach dem freien Stil mit drei Punkten zurück. Doch Stefan Hartmann, Andri Vyshar und Alwin Geiger siegten und die Hausherren führten 23:16. Die Begeisterung bei den 700 Fans kannte keine Grenzen mehr und ein Erfolg gegen Wals schien greifbar nahe. Im Rückkampf muss Klaus einen Fünf-Punkte-Rückstand wettmachen, ansonsten bleibt wieder um „nur“ Silber. Für Klaus wäre es der 15. Vizemeistertitel in der Vereinsgeschichte.

Ringen, 1. Bundesliga 2014

Finale, Hinkampf

KSK Klaus I – AC Wals I 25:30 (12:15, 13:15)

Winzersaal, 700 Zuschauer

1. Durchgang (Freistil): 57 kg: Stefan Hartmann – Simon Marchl 3:1 (9:3), 130 kg: Vyshar – Lolashvili 3:0 (8:0), 62 kg: Simon Hartmann – Zoltan Tamas 1:4; 100 kg: Ludescher – Hrustanovic 0:3; 68 kg: Elsbek Magomadov – Maximilian Ausserleitner 1:3; 88 kg: Peter – Turashvili 4:0 (DI), 77 kg: Ilias Magomadov – Visalimov 0:4

2. Durchgang (Griechisch-römisch): 57 kg: Stefan Hartmann – Mühlbacher 4:0 (DI), 130 kg: Vyshar – Leneyel 4:0 (DI), 62 kg: Geiger – Burger 3:1; 100 kg: Ludescher – Hrustanovic 1:3; 68 kg: Nigsch – Puffer 0:4; 88 kg: Peter – Visalimov 1:3; 77 kg: Halbeisen – Florian Marchl 0:4

Kampffolge: 3:1, 6:1, 7:5, 7:8, 8:11, 12:11, 12:15, 16:15, 20:15, 23:16, 24:19; 24:23, 25:26, 25:30

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