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KäseStrasse hat Region viel Profil gegeben

Hittisau - "Voll im Stress" ist derzeit Hans Peter Metzler. Der Weltrekordversuch mit der längsten Käsetafel wurde wegen ungünstiger Wetter­prognosen abgesagt und auf Herbst verschoben.

Die Eintrittskarten gelten auch im September. Auch sonst kam manches anders als geplant. „Nein, das hätte ich mir nicht so vorgestellt, beim zehnjährigen Jubiläum noch immer Obmann der Bregenzerwälder KäseStraße zu sein“, sieht der Hittisauer Hotelier Hans Peter Metzler „dieses Ziel, einen kompetenten Nachfolger zu finden, als gescheitert an. Spaß beiseite, natürlich wäre ich froh, wenn neue Leute mit neuen Ideen an der Vereinsspitze Verantwortung übernehmen würden. Aber andererseits bin ich gerne in diesem Team tätig, das in den vergangenen zehn Jahren – für uns waren es ja noch ein paar Jahre der Vorbereitung mehr – viel bewegt hat und die Region als ,Käseland‘ positionieren konnte.“ Daraus sei auch eine entsprechende touristische Nachfrage entstanden, der Bregenzerwald habe sich bei den potenziellen Gästen als Käseregion profilieren können, zieht Metzler Bilanz. Mit „Natur und Leben“ hatte „Vordenker“ Reinhard Lechner schon 1992 für Furore gesorgt. Sein Projekt wurde dann 1998 zur KäseStraße weiterentwickelt. Jetzt habe sich diese etabliert und es gelte, die nächste Phase anzugehen, denn „das Projekt ist nie fertig, es muss fortlaufend weiterentwickelt und optimiert werden“. Derzeit wird an der „Genussakademie“ gearbeitet, die im Herbst als zweiter Jubiläumshöhepunkt vorgestellt wird. Die Genusstage mit dem Weltrekordversuch der längsten KäseTafel der Welt sollen ein erster Vorgeschmack darauf sein.

Im Sog der KäseStraße

In diesen zehn Jahren stand der Käse im Mittelpunkt, aber in seinem Sog setzte eine rasante Entwicklung ein. „Heute wird etwa ein Viertel der 4000 Tonnen Käse, die in der Region erzeugt werden, direkt vermarktet. Es entstand eine breite Palette gefragter Käsespezialitäten, die auch in der Wälder Küche eingesetzt werden“, so Metzler. Bei der Gründung der Käse- Strasse hätte es im Wald ein oder zwei Haubenlokale gegeben. „Heute sind es bereits elf und wir sind überzeugt, dass wir diesen Trend zu noch mehr Qualität erfolgreich fortsetzen können. Qualitätssicherung und Verbesserung des Miteinanders sind die Herausforderungen der kommenden Jahre“, formuliert Metzler das mittelfristige Arbeitsprogramm, um die Chancen noch besser zu nützen.

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