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Krokodil in Bangladesch fraß Mann auf

In Bangladesch hat ein Krokodil einen Mann aufgefressen, der sich von dem Tier in der Nähe eines heiligen muslimischen Schreins eine Segnung erhofft hatte.

Der 25-jährige Rubel Sheikh hatte zusammen mit seiner Mutter den muslimischen Khan-Jahan-Ali-Schrein aufgesucht, wo sich das Unglück ereignete, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Jeden Tag besuchen Hunderte Menschen den Schrein und opfern Hühner und Ziegen, die sie den Krokodilen in dem Teich neben dem Heiligtum zum Fraß geben. Zu dem Ritual gehört es auch, selbst ins Wasser zu steigen.

“Er ging in den Teich auf der Suche nach Segen, als ein Krokodil ihn angriff und ihn in den tiefen Bereich des Teichs zog”, sagte ein Polizist. “Das ist ein sehr ungewöhnlicher Vorfall. Normalerweise sind die Krokodile sehr freundlich und tun Menschen nichts zuleide.” Nach der Attacke suchten 25 Menschen in dem Gewässer erfolglos nach der Leiche des Mannes. Am Donnerstag sei der Tote ans Ufer gespült worden. Er war zum Großteil zerfressen.

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