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Kroatiens neuer Präsident im Facebook-Dilemma

Seit seiner Wahl zum künftigen Präsidenten Kroatiens hat Ivo Josipovic ein Facebook-Problem: Wie mit den Tausenden Freundschaftsanfragen fertig werden? "Ich habe 5.000 Freunde, das ist das erlaubte Maximum auf Facebook. Weitere 7.000 sind in der Warteschlange, so dass ich nicht weiß, wie ich das lösen soll", sagte Josipovic am Dienstag im staatlichen Radio über sein Dilemma mit dem Internet-Netzwerk.
Der Sozialdemokrat hat sich am Sonntag bei der Präsidenten-Stichwahl mit 60,29 Prozent der Stimmen deutlich gegen den Bürgermeister von Zagreb, Milan Bandic, durchgesetzt. Nach Franjo Tudjman und Stjepan Mesic ist er das dritte Staatsoberhaupt des in die EU strebenden Kroatien seit der Unabhängigkeit 1991.

Josipovic ist in der großen Politik relativ unerfahren. Er ist auch als Komponist klassischer Musik in Erscheinung getreten. Ehe er im Februar in den Präsidentensitz einzieht, will er noch eine Oper fertigmachen, wie er im Radio weiter sagte. Das von Beatle John Lennon inspirierte Werk soll 2011 bei einem jährlichen Festival uraufgeführt werden.

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