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Krippenausstellung auf dem Schloss

Die Dorfkrippe aus Lustenau thronte am Fuße des Schloss Amberg und lud zur Krippenausstellung
Die Dorfkrippe aus Lustenau thronte am Fuße des Schloss Amberg und lud zur Krippenausstellung ©Bandi Koeck
Größte Ausstellung des Landeskrippenverbandes

Feldkirch. Allein vergangenen Samstag erschienen über 500 Besucher zur einzigartigen Krippenausstellung auf Schloss Amberg. In idyllischem Ambiente stellten 15 Ortsvereine 40 Krippenexponate zur Verfügung.

Das Ambiente war stimmig und vermittelte reinste Zufriedenheit der Besucher sowie ein ausgewogenen Flair. Schon zu Fuße des Schlosses thronte die größte Dorfkrippe des Landes (Maße 5 x 3, 8 x 4 m), welche in über 700 Stunden erbaut wurde und Ende dieser Woche auf dem Kirchplatz (Blauer Platz) in Lustenau aufgestellt wird. Im Innern des schmalen Schlosses fanden sich eine Vielzahl von heimatlichen sowie orientalischen Krippen mit kunstvollen Figuren. Auch eine besonders kreative Krippe, welche ein Tipidorf von Indianern mitsamt Marterpfahl darstellte und anstatt der Schafe Braunbären weiden ließ, stach genau so ins Auge wie jene zum Thema “Flucht nach Ägypten”.

Erich Kirner, Landeskrippenpfleger war im Auftrag des Landeskrippenverbandes dafür zuständig, dass ausreichend Exponate auf dem Schloss Amberg zusammen kamen, damit diese einzigartige Krippenausstellung auf Einladung der Schlossverwaltung zu Stande kam. Im eigenen Schlosshof wurden zudem noch handwerkliche Künste von einem Kunstschmied, einer Gärtnerei, sowie Kerzen, Schnäpse und das eigens entwickelte Schlosslädele mit eigenen Amberger-Produkten angeboten.

Auch ein Herr mit einem Greifvogel schaffte es innert kürzester Zeit, eine Schar von Zuschauern und Schaulustigen um sich zu versammeln. Er berichtete, dass der vier Monate alte Raubvogel bereits ausgewachsen sei und die letzten Tage auf Erkundungstour Richtung Liechtenstein ausgebrochen wäre. Nur weil er kein Fressen gefunden hätte und sein “Herr” zufällig in der Nähe war, um ihn zu suchen und dabei mit einer frischen Wachtel schwang, gelang die Rückkehr. Der hungrige Vogel saß auf seinem Arm und machte sich vergnügt an die Wachtel – Faser für Faser wurde sie zerlegt und genussvoll gefressen.

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