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Kriminalisten hoffen auf "Aktenzeichen XY..."

Vorarlberger Kriminalisten hoffen bei der Klärung eines brutalen Raubüberfalls vom Juni in Gaißau auf die Hilfe von „Aktenzeichen XY ... ungelöst“.
In dem Filmbeitrag geht es um einen Raub mit einem schwer verletzten Opfer und einer Beute von über 3.000 Euro. Die Spur des flüchtigen Räubers, von dem es von einer Videokamera an der Schweizer Grenze aufgenommene Fahndungsfotos gibt, führt laut Kriminalabteilung (KA) Bregenz möglicherweise in die Steiermark oder nach Kärnten.

Die TV-Sendung wird am Freitagabend um 20.15 Uhr im ZDF und im Schweizer Fernsehen (SF DRS) ausgestrahlt. Der zuständige Sachbearbeiter bei der KA Bregenz, Bertram Walser, nimmt das sichergestellte Täterfahrrad ins Studio nach München mit.

Die Kriminalisten erhoffen sich von Zusehern der TV-Sendung entscheidende Hinweise zur Klärung eines brutalen Raubüberfalls in der Nacht auf 19. Juni in der Grenzgemeinde Gaißau am Bodensee auf dem Parkplatz vor dem grenznahen Lokal „Herberts Imbissstube zur Traube“. Der 42-jährige Inhaber einer Verputzfirma aus der Nachbargemeinde Höchst hatte zuvor bei einer Kundschaft 3.000 Euro kassiert und das Geld lose in der Hosentasche. Nach einer Lokalrunde verließ er kurz vor Mitternacht die Imbisstube. Eine knappe Stunde später entdeckte der Wirt den 42-Jährigen blutüberströmt neben der Beifahrertür seines Wagens, über 3.000 Euro Bargeld fehlten.

Tatzeit:
19.06.2003, gegen 00.40 Uhr.

Tatort:
Bezirk Bregenz in 6974 Gaißau, Rheinstraße 5, auf dem Parkplatz vor dem Lokal “Herbert’s Imbissstube zur Traube”.


Sachverhalt:

Das Opfer, H.P. ein 42 Jahre alter Mann aus Höchst, Inhaber einer Verputzerfirma, war am Abend des 18.06.2003 Gast im angeführten Imbissstand. Zuvor hatte er bei einer Kundschaft 3.000.–€ für Verputzerarbeiten einkassiert, dort aber seine Geldtasche liegen gelassen. Gegen 23.45 Uhr verließ H.P. alleine das Lokal, nachdem er dort mehrere Personen zu einer Runde Bier eingeladen hatte und für alle sichtbar einen Teil der Zeche von seinem lose eingesteckten Geldbündel, bestehend aus 15 Stk. 200.— € Scheinen, bezahlt hatte.

Am 19.06.03, gegen 00.40 Uhr, verließ der Gastwirt den Imbissstand und stellte fest, dass der PKW des H.P. noch auf dem Parkplatz vor dem Lokal abgestellt war und die Fahrertüre offen stand. In weiterer Folge fand er den am Boden liegenden H.P. auf der Beifahrerseite seines Pkws blutüberströmt auf.


Vermutlicher Tatablauf:

H.P. verließ das Lokal und setzte sich in seinen PKW auf den Fahrersitz, um nach seiner Geldtasche zu suchen. Unmittelbar nachdem H.P. ausgestiegen war, schlug ihm der unbekannte Täter eine volle Bierflasche auf den Kopf. Anschließend zog der unbekannte Täter den bewußtlosen H.P.zur Beifahrerseite seines Pkws und schlug mit einem aufgefunden Kantholz und einem Holzbrett abermals auf diesen ein.

Der Täter raubte H.P. jenen Geldbetrag, den er lose in seiner Hosentasche mitgeführt hatte (Raubbeute: ca 3.000.– €).


Verletzungen:

H.P. wurde durch die Schläge mit der vollen Bierflasche, einem Kantholz und einem beschichteten Holzbrett schwer verletzt.
Er erlitt Rißquetschwunden und Prellungen am Kopf, Hämatome am rechten Oberarm sowie einen Trümmerbruch am rechten Unterschenkel.


Personsbeschreibung des tatverdächtigen Mannes, der auch Gast in der Imbissstube war:


Ca. 45 Jahre alt, angeblich Jahrgang 1958
Ca. 170-175 cm groß
Mittlere Statur
Braune kurze Haare
Vermutlich aus Österreich stammend; sprach innerösterreichischen Dialekt
Raucher
Möglicherweise “Wanderarbeiter” ; war angeblich in München bei einer Baufirma beschäftigt und suchte eine Arbeitsstelle in der Schweiz

Bekleidung:
Blaue Jeanshose mit aufgestülpten Hosenröhren
Blaues Sweatshirt
Ärmelloses, graugrünes, gestepptes Gilet (Weste)

Beigefarbene Sportschuhe oder Wanderschuhe

War unterwegs
…mit älterem Herrenfahrrad, dessen Rahmen mit schwarzer und silberner Farbe überlackiert war
…dessen Beleuchtung defekt war
…dessen Reflektoren am Vorderrad fehlten

Auf dem Gepäcksträger: Nylontasche von der Supermarktkette “LIDL” mit Esswaren und Kosmetika als Inhalt


Belohnung:

Für zweckdienliche Hinweise, die zur Aufklärung der Straftat führen, ist eine Belohung von 2.500,– Euro ausgesetzt.

Hinweise, die auch vertraulich behandelt werden, an die Kriminalabteilung in Bregenz – 059133 80 3333 , v-ka@gendarmerie.at, oder an jede andere Sicherheitsdienststelle.

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