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Krebssterblichkeit in Vorarlberg konstant rückläufig

Landesrat Christian Bernhard, Karin Parschalk (wissenschaftliche Mitarbeiterin am Krebsregister Vorarlberg), Alois Lang (Leiter des Krebsregisters Vorarlberg) und Georg Posch (Geschäftsführer der aks-Gruppe).
Landesrat Christian Bernhard, Karin Parschalk (wissenschaftliche Mitarbeiterin am Krebsregister Vorarlberg), Alois Lang (Leiter des Krebsregisters Vorarlberg) und Georg Posch (Geschäftsführer der aks-Gruppe). ©VLK
Die aks gesundheit, als Trägerin des ältesten Regionalen Krebsregisters Österreichs, hat heute die Krebsstatistik für Vorarlberg vorgelegt.

Die Kernergebnisse lauten: Lungenkrebs ist die häufigste Krebstodesursache in Vorarlberg, die Krebssterblichkeit ist seit rund 20 Jahren rückläufig, 60 Prozent der Frauen und 56 Prozent der Männer mit einer Krebsdiagnose überleben mindestens fünf Jahre. „Als Gründe dafür können Verbesserungen bei Therapie sowie bei Vorsorge und Früherkennung angeführt werden“, sagte Landesrat Christian Bernhard im Pressegespräch.

Rund 17.000 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger leiden an einer Krebserkrankung. Die Krebssterblichkeit ist bei Frauen und Männern seit etlichen Jahren sinkend. Lungenkrebs ist die häufigste Krebstodesursache in Vorarlberg. 26 Prozent aller Krebstodesfälle entfallen bei Männern auf Lungenkrebs. Während diese Zahl bei Männern in den letzten 25 Jahren gesunken ist, kommt es bei den Frauen im selben Zeitraum zu einer Vedoppelung, wenn auch auf niedrigerem Niveau als bei den Männern.

Überleben

Von allen Betroffenen mit einer Krebsdiagnose überleben bei den Frauen 60 Prozent und bei den Männern 56 Prozent mindestens 5 Jahre. „Unsere Überlebensdaten sind gut vergleichbar und völlig ident mit den sehr anerkannten SEER Daten aus den USA“, sagte Alois Lang, Leiter des Krebsregisters Vorarlberg. Krebs ist eine Erkrankung überwiegend der zweiten Lebenshälfte. Das durchschnittliche Alter bei der Diagnose beträgt 64 (Frauen) bzw 67 Jahre (Männer).

Die Häufigkeit der Krebsdiagnosen und die Sterblichkeit liegen bei den Frauen in Vorarlberg unter dem EU-Niveau. Die Männer liegen, sowohl was die Häufigkeit der Krebsdiagnosen als auch die Sterblichkeit betrifft, deutlich unter dem EU-Schnitt.
Besonders der Dickdarmkrebs zeigte im EU-Vergleich hervorragende Ergebnisse, sowohl bei der Frau als auch beim Mann. Ein ebenso gutes Ergebnis zeigt sich beim Gebärmutterhals- und beim Brustkrebs. Mit einer Verdreifachung in den letzten 25 Jahren hat die Anzahl von Hodenkrebsdiagnosen stark zugenommen. Im selben Zeitraum ist die Sterblichkeit leicht gefallen und auch die Therapie verbessert worden.

Landesrat Christian Bernhard zeigte sich stolz, dass „in Vorarlberg so viel in Forschung investiert wird und dass mit den erhobenen Daten konstruktive Auswertungen möglich sind“. Die wissenschaftliche Aufarbeitung des im Land vorhandenen Datenmaterials ist ein großartiger Verdienst des aks. Die Daten sind ein wichtiges Steuerungselement.“

(VLK)

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