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Krankl plagen Verletzungssorgen

Österreichs Fußball-Nationalmannschaft wird vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland am Mittwoch in Belfast von Personalsorgen geplagt. Das Trio Anton Ehmann, Joachim Standfest und Mario Haas muss passen.

Dazu steht ein großes Fragezeichen hinter den Einsätzen von Rene Aufhauser und Andreas Ivanschitz. Teamchef Hans Krankl gab am Montag dennoch die Devise „Positiv denken, wir wollen gewinnen” aus. Trotz der 1:3-Heimniederlage gegen Polen und dem Rückfall auf Platz drei in der WM-Gruppe 6 dürfe nun nicht wieder alles schlecht gemacht werden. „Ich kenne die österreichische Mentalität und weiß was sich abspielt, wenn wir in Nordirland verlieren. Dann ist wieder alles negativ. Aber ich will nicht, dass von dieser Jagdgesellschaft alles in Frage gestellt wird. Meine Person ist egal, wichtig ist die Mannschaft”, so Krankl.

Die Ausfälle von Ehmann (Schleimbeutelentzündung), Standfest (Darmgrippe) und Haas (Oberschenkelzerrung) wollte der Teamchef nicht mehr kommentieren. „Das ist leider so. Bei Aufhauser und Ivanschitz wird sich zudem erst beim Abschlusstraining oder vor dem Spiel entscheiden, ob sie dabei sind.” Zumindest von Ivica Vastic gab es positive Nachrichten, sein Mitwirken im Windsor Park ist kein Problem.

Didi Kühbauer weiß worauf es ankommen wird: „Die Nordiren sind uns bisher nicht gelegen, aber wir wollen und werden das ändern. Wir wollen unser Spiel durchziehen und versuchen mit Kombinationsfußball zum Erfolg zu kommen.” Der Routinier ließ keine Zweifel daran, dass nur ein Sieg weitere Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme zulässt: „Für uns ist es ein extrem wichtiges Spiel. Es zählen nur die drei Punkte.” Auch der Teamchef unterstützt seinen Antreiber: „Seine Einstellung, dass er unbedingt gewinnen will, zeigt den guten Charakter dieser Elf. Nordirland ist uns mit dem ’kick and rush’ nie gelegen, aber wir wissen, was zu tun ist und werden versuchen unser Spiel zu machen.”

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