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Krankl ortet Abwehrschwächen

Die Vorbereitungen des österreichischen Fußball-Nationalteams auf die beiden WM-Qualifikationspartien am Samstag (auswärts) und dem darauf folgenden Mittwoch (daheim) gegen Wales gehen in die entscheidende Phase.

Teamchef Hans Krankl ließ am Mittwoch das Vormittags-Training entfallen und versammelte seine Schützlinge zum ersten Video-Studium des Gegners. Vor dem TV-Gerät standen noch Tore und Gegentore der Waliser in den vergangenen WM-Quali-Partien sowie im Freundschaftsspiel gegen Ungarn im Mittelpunkt, am Donnerstag wird das Verhalten der Insel-Kicker bei Standardsituationen unter die Lupe genommen. Am Freitag schließlich beschäftigen sich die Teamspieler, die am Mittwoch Nachmittag unter Ausschluss der Öffentlichkeit ein internes Trainingsspiel über zwei Mal 30 Minuten absolvierten, mit dem Spielaufbau der Waliser sowie mit den Schlüsselspielern des Gegners.

Die entscheidenden walisischen Akteure sind laut Krankl neben ManU-Star Ryan Giggs noch Craig Bellamy, John Hartson, Simon Davies “und ein bisschen Robert Earnshaw, wobei wir nicht wissen, ob er überhaupt spielt”, erklärte der Teamchef, für den die Stärken der Waliser ganz klar in der Offensive liegen. “Hinten sind sie verwundbar. Die Verteidiger und der Goalie (Anm.: Keiner der drei Torhüter ist bei seinem Klub erste Wahl) haben nicht die Klasse der Offensivspieler.”

Das Manko zu kennen und es auszunützen, sind aber zwei Paar Schuhe – das weiß auch Krankl. “Wir müssen erst einmal in die Angriffszone kommen. Das ist schwierig genug, aber daran arbeiten wir”, meinte der Teamchef, der Wales ungefähr gleich stark wie Österreich einschätzt, “mit dem Unterschied Giggs. Er hat immer noch Klasse, wenn er auch seinen Zenit überschritten hat”, sagte Krankl. Die Aufstellung für das Spiel in Cardiff, wo 60.000 Zuschauer erwartet werden, hat der Teamchef bereits im Kopf. Für die Partie am 30. März im Wiener Happel-Stadion wurden bis Mittwoch Vormittag erst 14.500 Karten abgesetzt.

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