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Krankenpflege im Rheindelta

Fünf Mitglieder des Pflegeteams des Krankenpflegevereins Rheindelta mit Obmann Werner Schneider
Fünf Mitglieder des Pflegeteams des Krankenpflegevereins Rheindelta mit Obmann Werner Schneider ©KPV
Krankenpflegeverein Rheindelta Höchst-Fußach-Gaißau verzeichnete Zuwachs an Mitgliedern.

Um 5 % stieg die Mitgliederzahl des Krankenpflegevereins Rheindelta im Jahr 2014 auf 2.149 an. Das konnte Obmann Werner Schneider bei der Jahreshauptversammlung berichten. Weil die Betreuung intensiver wird, sucht der Verein derzeit nach Verstärkung für das Pflegepersonal. Die sechs diplomierten Gesunden- und Krankenschwestern mit Pflegeleiterin Renate Ammann betreuten im Vorjahr 176 Patienten bei insgesamt mehr als 7.000 Kontakten und Beratungen. Diese Zahlen präsentierte Obmann Alt-Bürgermeister Werner Schneider bei der Versammlung im Pfarrsaal Fußach. Er erinnerte an die Schließung des Sanatoriums Mehrerau: „Patienten werden immer rascher aus Akutspitälern entlassen, eine Nachsorge ist nicht einfach zu organisieren.“

Die erforderliche Verstärkung des Pflegepersonals werde enorme Auswirkungen auf die finanzielle Situation des Vereins haben. In diesem Zusammenhang dankte er den treuen Mitgliedern für die Entrichtung des Beitrages ebenso wie den Spendern und Sponsoren, besonders der Raiffeisenbank am Bodensee. Unterstützung gibt es auch durch die drei Gemeinde Höchst, Fußach und Gaißau.

Aufwand für Dokumentationen

Obmann Werner Schneider: „Ich möchte mich bei unserem Pflegepersonal  herzlich bedanken. Renate Ammann, Elisabeth Schwendinger, Arno Nagel, Mirjam Sutterlütti, Irene Brüstle und Monika Oberhauser leisten hervorragende Arbeit. Deren Arbeit wird nicht einfacher. Demenz, teilweise sehr kritische Angehörige und die hohen Anforderungen durch das Land erschweren die Arbeit zusätzlich. Immer neue Dokumentationen sind erforderlich, immer mehr Bürokratie erreicht auch die Hauskrankenpflege und so wird der Aufwand für Arbeit, die nicht am Patienten geleistet wird, immer mehr.“

Im Vorstand des Krankenpflegevereins Rheindelta arbeiten mit Obmann Werner Schneider dessen Stellvertreter Wilfried Rudhardt, Kassierin Birgit Grabherr sowie Schriftführerin Marianne Gehrer mit, als Beiräte sind Bürgermeister Reinhold Eberle, Alt-Bürgermeister Helmut Egelhofer und Irma Franz aktiv.

Der Krankenpflegeverein verzeichnete im Jahr 2014 Einnahmen von EUR 320.180,- und Ausgaben von EUR 344.450,-. Die beiden Kassaprüfer bescheinigten Kassierin Birgit Grabheer genaue und gewissenhafte Arbeit.

Landesobmann Herbert Schwendiger bedankte sich beim Pflegeteam und den Mitgliedern des Vorstandes. Der Fußacher Bürgermeister Ernst Blum schloss sich diesem Dank an und würdigte auch die Verdienste von Andrea Trappl-Pasi vom Sozialsprengel Rheindelta. „Wie Herz-Kreislauferkrankungen entstehen und wie sie verhindert werden können“ war schließlich das Thema des Referates, mit dem der erfahrene Internist Univ.-Prof. Dr. Christoph Säly der Abend abschloss.

 

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