Krankenhaus muss 40.000 Euro wegen vertauschter Babys zahlen

Weil in einem Krankenhaus in Südkorea vor 17 Jahren zwei Neugeborene vertauscht wurden, bekommt eine der Mütter nun 70 Millionen Won (knapp 40.000 Euro) Entschädigung.

Wie die Medien des Landes am Montag berichteten, entschied der zuständige Richter, dass das Krankenhaus gegen die Sorgfaltspflicht verstoßen habe. Es habe dadurch der Mutter “emotionalen Schaden” zugefügt.

Die Frau hatte 1992 in einer Klinik in Guri im Westen von Seoul ihr Kind zur Welt gebracht. Durch ein Versehen gab ihr eine Krankenschwester das falsche Kind. Der Irrtum fiel erst vor einem Jahr auf, als bei dem Mädchen bei einer Routineuntersuchung Blutgruppe A festgestellt wurde – die Mutter und ihr Ehemann haben beide B. Die Suche nach der leiblichen Tochter des Paares und den wirklichen Eltern des Mädchens brachte bisher keinen Erfolg.

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