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Kraftwerk am Illspitz im Werden

Meinigen/Feldkirch - 25 Millionen Euro verschlingt der Bau des geplanten Flusskraftwerkes am Illspitz zwischen Meiningen und Feldkirch. 6300 Feldkircher Haushalte sollen nach der Fertigstellung des Kraftwerks mit Strom versorgt werden können.
Kraftwerkspläne vor Umsetzung

13 Stunden lang saßen Experten, Gutachter und Betreiber beim jüngsten mündlichen Verfahren in Feldkirch an einem Tisch. 25 Monate Bauzeit dürfte der Bau des Kraftwerks am Illspitz in Anspruch nehmen. 

Dabei dürfen sich die Stadtwerke in Feldkirch mit Geschäftsführer Manfred Trefalt und Hans-Jörg Mathis an der Spitze über einen prominenten Fürsprecher in Sachen Kraftwerkbau im Landhaus freuen. „Ich sage grundsätzlich ein ganz klares Ja zur Nutzung der Wasserkraft am Illspitz“, betont Erich Schwärzler als Umweltlandesrat im Gespräch mit den VN. Und verweist dabei auf Landtagsbeschlüsse in Sachen Energieautonomie in Vorarlberg.

Bedenken und Einsprüche von Naturschützern und Anrainern, wie sie bei der jüngsten mündlichen Verhandlung in Feldkirch deponiert wurden, seien freilich Bestandteil des gesamten Verfahrens. Er, Schwärzler, halte die Pläne der Stadtwerke in Sachen Energieproduktion am Illspitz jedenfalls für richtig. Den Eingriff in die Natur gelte es „entsprechend ökologisch zu gestalten“, schloss der Landesrat.

Auflagen werden akzeptiert

„Nachdem wir von Anfang an sehr darauf bedacht waren, ein umweltverträgliches Kraftwerk zu planen, ist das Projekt unter den jetzt erteilten Auflagen durchaus realisierbar“, meinte Stadtwerke-Geschäftsführer Trefalt nach einer Marathonsitzung von dreizehn Stunden, bei welcher Experten, Gutachter und Betreiber das Vorhaben unter die Lupe genommen hatten. Aufgrund von Einsprüchen von Anrainern und Landwirten, die in Meiningen ein absinken des Grundwasserspiegels und auf Feldkircher Gebiet wiederum ein ansteigen befürchten, „könnte möglicherweise der ehrgeizige Zeitplan für den Baustartschuss im Herbst 2011 nicht gehalten werden“, befürchtet Trefalt. „Auch wenn ein Einspruch letztlich abgewiesen wird, so sind damit doch zeitliche Verzögerungen verbunden.“

Vom Befürworter zum Gegner

„Eine Verzögerung wäre zwar schmerzlich, aber letztlich kein Beinbruch“, meint Rainer Keckeis als zuständiger Feldkircher Stadtrat im Rathaus. „Wichtig ist, dass das gesamte Verfahren gründlich durchgeführt wird und alle Bedenken ausgeräumt werden können.“ Das Kraftwerk am Illspitz solle „schließlich uns und künftigen Generationen über viele Jahrzehnte hinweg umweltfreundliche Energie liefern“, schloss Keckeis. Pikantes Detail am Rande: FP-Stadtvertreter Daniel Allgäuer hatte im Rathaus lautstark für das Projekt gestimmt und befindet sich jetzt plötzlich unter den Gegnern des Kraftwerks.

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