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Kostelic vor Schild und Pärson

Der letzte Damen-Slalom der Saison endete so wie der Spezial-Weltcup: Die kroatische Gesamtweltcup-Siegerin Janica Kostelic triumphierte am Freitag in Aare mit zweimaliger Laufbestzeit überlegen.

Marlies Schild (+0,87.) wurde Zweite, Platz drei belegte Olympiasiegerin Anja Pärson (1,06). Mit Michaela Kirchgasser (+2,41) und Kathrin Zettel (+2,60) auf den Rängen acht bzw. neun landeten noch zwei weitere ÖSV-Damen in den Top Ten. Nicole Hosp, zur Halbzeit Siebente, schied nach einem Blackout, das zu zwei Torfehlern führte, unmittelbar vor dem Ziel aus.

Kostelic zog mit ihrem insgesamt 29. Weltcup-Sieg, dem bereits 20. im Slalom, mit den beiden anderen Saisondominatorinnen im Torlauf gleich. So wie Schild und Pärson feierte sie im Olympia-Winter insgesamt drei Slalom-Siege, nur dieses Trio schaffte in dieser Saison den Sprung aufs oberste Treppchen.

Schild war an ihrem vierten Saisonerfolg knapp dran, Platz zwei war aber für sie auch in Ordnung. “Ich bin ganz zufrieden mit dem Resultat”, betonte die Olympia-Zweite in der Kombination. Warum es mit der Kristallkugel nicht geklappt hat, weiß sie: “Ich hatte zwei Ausfälle in dieser Saison, das kann man sich nicht leisten. Janica ist dagegen immer durchgekommen, sie macht wenig Fehler.” Die Kroatin war in allen neun Rennen auf dem Stockerl, lediglich bei Olympia war sie als Vierte um 15/100 am Podest vorbeigefahren. Nicole Hosp ärgerte sich über die Disqualifikation, just bei der letzten Torkombination hatte sie sich verfahren: “Das ist mir noch nie passiert.” Die hervorragenden Speed-Resultate in Aare an den Tagen zuvor – die Tirolerin hatte den Super G gewonnen und war in der Abfahrt Vierte geworden – waren im ersten Moment nur ein schwacher Trost. “Das heute ist einfach nur blöd.”

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