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Kosovo: Massengrab entdeckt

In dem vor einigen Tagen entdeckten Massengrab in einer Höhle im westlichen Kosovo sind bisher 22 Leichen entdeckt worden. Bei den Opfern handelt es sich um Angehörige der nicht-albanischen Bevölkerung.

Das bestätigte die UNO-Mission (UNMIK) im Kosovo am Samstag, berichteten Belgrader Medien. Neun der Toten wurden bereits als Serben identifiziert. Die Opfer wurden vermutlich zu Beginn des Krieges im Kosovo (1998/99) von Einheiten der extremistischen „Kosovo-Befreiungsarmee (UCK) ermordet.

Das Massengrab wurde Anfang dieser Woche in der Nähe der Stadt Klina etwa 50 Kilometer südwestlich von Pristina entdeckt. Wie der Belgrader Sender „B-92“ bereits vor einigen Tagen berichtete, sei die Existenz des Massengrabs schon im Jahr 2001 von einem Albaner der UNMIK gemeldet worden. Im Kosovo gelten seit dem Krieg neben rund 2.400 Albanern auch 500 Serben und rund 200 weitere Nicht-Albaner als vermisst.

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