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Körperliches Training kann helfen

Nach rund zwei Stunden sollte bei Autofahrten eine Pause gemacht werden, raten Experten immer wieder. Die Konzentration lässt nach, die Muskeln werden verspannt. Motorradfahrer sollten sogar in kürzeren Intervallen rechts ran fahren.

„Körperliches Ausdauertraining und mentale Vorbereitung sind die Geheimnisse für lang anhaltende Konzentration“, meint etwa Personal-Trainerin Bettina Kurz. Wenn dem Fahrer auffällt, das die Konzentration abgenommen hat, ist es eigentlich schon zu spät. „Man ist schön müde, bevor man es merkt“, so die Expertin, die bereits mit Handballerinnen, Radfahrern und Ski-Weltmeistern gearbeitet hat. Im Stress durch Baustellen oder Stau putscht sich der Körper ständig auf und mobilisiert ungeahnte Kräfte, etwa durch einen Adrenalinschub. Allerdings wird die Belastung für den Organismus ständig größer, Fahrfehler drohen. Eine Pause zwischendurch bringt wieder etwas Ruhe. Ideal sind dann gleich ein paar Lockerungsübungen für Rumpf und Nacken.

Lockerungsübungen

Wer bei starker Belastung auf das Trinken vergisst, riskiert, „dass sein Blut eindickt“, warnt die Expertin. Dann steigt der Puls deutlich an. Kurz: „Durch regelmäßiges Trinken kann der Körper bei Laune gehalten werden.“ Ganz entscheidend ist aber auch richtiges Ausdauertraining: Dreimal 20 Minuten pro Woche reichen für den Anfang. Natürlich sollte langsam, aber stetig gesteigert werden – wichtig ist dabei, den Puls in einem vernünftigen Bereich zu halten. 220 Schläge pro Minute minus dem Lebensalter und davon 60 bis 70 Prozent, lautet die Faustregel.

Wer einige Wochen ernsthaft trainiert, merkt, dass bei gleicher Belastung der Puls niedriger ist. Die Entspannung, etwa nach einer haarigen Situation, geht „blitzschnell“. Neben dem Training des Körpers rät Kurz auch zu einer intensiven Vorbereitung des Geistes. Yoga oder ähnliche Entspannungstechniken seien besonders empfehlenswert. Wer entspannt liegt und die Muskeln gelockert hat, kann versuchen, einzelne Muskelgruppen immer wieder gezielt anzuspannen und sich darauf zu konzentrieren. Dies führt nicht nur zu mehr Kraft, sondern auch zu einer besseren Koordination.

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