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Korea: BP Fischer in Gefahr?

Gegen das "Grand Hyatt-Hotel" in Seoul ist Montag eine Bombendrohung ausgesprochen worden. In dem Hotel ist auch Bundespräsident Fischer derzeit untergebracht.

Fischer und die Medienvertreter wurden von Botschafter Alexander Grubmayr, Protokollchef in der Präsidentschaftskanzlei, von dem Vorfall informiert.

Die Drohung richtete sich freilich nicht gegen den Besuch des Bundespräsidenten in Südkorea. Hintergrund waren vielmehr die im „Grand Hyatt“ stattfindenden Freihandelsgespräche zwischen den USA und Südkorea.

Fischer hatte am Vormittag die Firma Samsung Electronics besucht und konnte nach einem dort gegebenen Mittagessen wegen der Bombendrohung nicht in das Hotel zurückkehren. Fischer wich deshalb in die Residenz des Botschafters in Südkorea, Wilhelm Donko, aus.

Am Nachmittag (Ortszeit) stand ein Gespräch Fischers mit seinem südkoreanischen Amtskollegen Roh Moo-hyun auf dem Programm. Gesprächsthemen werden dabei neben den problemfreien bilateralen Beziehungen auch das Verhältnis Südkoreas zur EU und die Lage auf der koreanischen Halbinsel sein, nachdem Nordkorea am 13. Februar einem schrittweisen Ausstieg aus seinem Atomprogramm zugestimmt hatte.

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