Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Kopfnüsse für Nachwuchsermittler: CSI

Zeit zum Grübeln: CSI für Krimifreaks.
Zeit zum Grübeln: CSI für Krimifreaks. ©Waibel
CSI Fans haben sich darauf gefreut: Zur coolen Serie erscheinen nun auch die Videospielverwurstungen für alle gängigen Spielesysteme. Werden Schnüffelnasen glücklich?  

Jedenfalls ist CSI ein echter Multikonsolentitel geworden, kaum ein Game erscheint auf derart vielen Systemen gleichzeitig, wenn auch der Spielmodus unterschiedlich angelegt ist. Uns lagen die DS, die 360 Version wie auch die Variante für Sony´s Auslaufkonsole PS2 vor.

Auf der 360, deren Version gleichauf mit der neuen PC Version designt wurde, geht es ohne große Umschweif auch schon in den ersten von insgesamt fünf Fällen. Ein Taxifahrer wurde bei lebendigem Leibe in seinem Auto verbrannt, das richtige Gespür verrät bereits früh: Das kann kein Unfall gewesen sein! Die Abfolge der nun anstehenden Ermittlungsarbeiten ist leider in allen anderen Fällen im Großen und Ganzen dieselbe. Tatort untersuchen, Proben auswerten, und alle Verdächtigen befragen.

Im CSI-Labor stehen dem Nachwuchs-Detektiv neben einem leistungsfähigen Mikroskop und einem „Basteltisch“ für Demontagen oder zerbrochene Objekte auch noch ein DNA-Computer sowie ein Analysegerät zur Bestimmung chemischer Stoffe oder Rückstände zur Verfügung, einige der Spuren und Beweisgegenstände können an Ort und Stelle im Itembrowser untersucht werden. Die meisten Funktionen bietet der Hauptcomputer, an welchem Fingerabdrücke, Film- und Audioaufnahmen oder sogar Reifen- und Schuhspuren recherchiert werden können.

Eine Untersuchung des Blutes, dass sich an der Wand befindet und dem an der Leiche lässt so schließlich darauf schließen, dass eben jenes Blut auch wirklich vom Opfer und nicht von Dritten stammt. So ist der Schwierigkeitsgrad meist auf einige wenige Aktionen beschränkt, wirkliche Tüftler fühlen sich unterfordert. Oft liest man nur mit, die Denkarbeit erledigt der Partner. Das geht so weit, dass man, wenn man mit einer Problemstellung wirklich einmal unterfordert sein sollte, der zweite Ermittler auf Knopfdruck mit einem fallentscheidenden Hinweis zur Verfügung steht.

Das sorgt für eine unfreiwillige Situationskomik. Wenn der Typ alles weiß, wieso löst nicht ER den Fall? CSI: Eindeutige Beweise richtet sich eindeutig an den Mainstream, Adventure Profis werden nur müde gähnen. Die Spuren sind an den Tatorten auch meist so offensichtlich, dass sie nicht übersehen werden können,  ein zusätzliches Check-System sorgt zudem dafür, dass man sofort erkennt, welche Gegenstände und Orte man für die weiteren Ermittlungen noch braucht bzw. nicht mehr untersuchen muss. Wer genügend Beweise gesammelt hat, holt sich beim Vorgesetzten nacheinander Hausdurchsuchungs- und Vorladungsbefehle, letztendlich aber auch den rechtmäßigen Haftbefehl. Die Stärken des Games liegen eindeutig in den serientypischen Sequenzen, in denen dem Gamer der mögliche Tathergang vor Augen geführt wird. Dies geht von gerenderten Ingame-Szenen bis zu aus der TV-Serie bekannten CGI-Filmchen, die die ganze Sache recht spannend wirken lassen. PC- und Xbox 360 Version unterscheiden sich hier nur durch die Steuerung. Dadurch wirkt die PC Variante ausgereifter, da das Absuchen des Bildschirms mit der Maus einfach leichter von der Hand geht, als mit dem Analogstick des 360er Controllers. Wer übrigens auf den Glanz und Style der Serie hofft, wird enttäuscht, das Design der Charaktere wäre so auch ohne Probleme vor einigen Jahren möglich gewesen, die Locations wirken stimmig, aber dennoch detailarm.

Der Vorteil: „CSI: Eindeutige Beweise“ läuft stets flüssig, die Ladezeiten sind moderat. Warum man den zahlreichen Fans allerdings keine vollständig eingedeutschte Version mit den bekannten deutschen Synchronsprechern serviert, ist mir schleierhaft.

Die DS Version ist praktisch ein Versuch, die alte PC-Version auf den beliebten Handheld zu bringen. Hier wurden die Möglichkeiten des Stylus intuitiv eingebunden, ansonsten das gewohnte Bild.

Die PS2 Variante darf sich über einen zusätzlichen Fall freuen, technisch bleibt die Umsetzung hinter der Next Gen Version zurück.  

Fazit:

Darauf haben sich viele CSI-Fans gefreut: „Eindeutige Beweise“ punktet bei den ersten zwei Fällen, danach stellt sich Langeweile ein. Im Versuch, das Game für einen möglichst breiten Markt verfügbar zu machen, ist Ubisoft wohl übers Ziel hinausgeschossen. Verschenktes Potential auf ganzer Linie!

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Spiele-News
  • Kopfnüsse für Nachwuchsermittler: CSI
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen