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Konzett bei Turn-Future-Cup Zehnter

Der 5. internationale TGW Future Cup versammelte am Wochenende 86 Nachwuchs-Kunstturner aus 14 Ländern im Olympiazentrum Linz.

Japan dominierte und gewann drei Bewerbe, holte im vierten Silber. Österreichs Zukunftshoffnungen konnten sich nicht so gut wie erhofft in Szene setzen: Die Ränge 10 durch Robin Wadl (K) im U16 und Lukas Konzett (V) im U18 waren heuer die stärkste Ausbeute der Gastgeber. Im besonders umkämpften U14 setzte sich Lokalmatador Severin Kranzlmüller (OÖ) als Elfter gut in Szene.

 

U18-Sieger Yuya Kamato – er ist erst 14 und hängte die bis zu vier Jahre ältere Konkurrenz dennoch deutlich ab – hofft, zum Aufrechterhalten der großen Turntradition seiner Heimat beitragen zu können: „Japan gewann bei der letzten WM und heuer bei Olympia Silber. Mein Ziel ist es, mich in einigen Jahren für unser Nationalteam zu qualifizieren und dann ähnlich erfolgreich zu sein. Doch dazu muss ich noch sehr lange sehr hart arbeiten”. Sagte es – und verbeugte sich zwei Mal tief vor seinem Trainer Takayuki Yamazaki. Dieser tat es ihm daraufhin vor Future-Cup-Organisator Helmut Kranzlmüller gleich: „Ich hatte schon viel Gutes über diese Veranstaltung gehört. In Wirklichkeit erwies sie sich aber als noch besser, als von mir erwartet”.

 

Ersatzgeschwächte Österreicher im Mittelfeld

 

Österreichs Turnteam hatte diesmal weniger Grund zur Zufriedenheit, denn man musste den Ausfall der erwartet Stärksten verkraften: Staatsmeister Gabriel Rossi, im Vorjahr als 17jähriger überraschend Linz-Sieger, musste mittlerweile als Staatsmeister und ÖFT-Nr.1, seinen letzten Auftritt beim Future-Cup wegen Kreuzproblemen kurzfristig absagen. Ebenso erging es dem Vorjahres-U16-Zweiten Roland Auer, der in seiner Heimatstadt wegen eines frischen Knochenmarködems nur eine Show bestreiten konnte. Zu schlechter Letzt war Österreichs Junioren-Vizemeister Xheni Dyrmishi (W) mit vier starken Küren zwar unterwegs Richtung U18-Podest, doch eine Sprunggelenksverletzung während seines Bodenauftritts (Verdacht auf Bänderriss) warf ihn aus dem Bewerb.

 

Die Podestplätze und die besten österreichischen Platzierungen beim Future-Cup der Kunstturner 2008 in Linz:

U18: 1. Yuya Kamoto (JPN, 83.150), 2. Gilles Gentges (BEL, 80.650), 3. Mathew Hennessey (GBR, 78.650), 10. Lukas Konzett (AUT/V, 71.450), 11. Florian Wadl (AUT/K, 69.250), 12. Jakob Minhard (AUT/NÖ, 68.150).

U16: 1. Daisuke Iguchi (JPN, 80.700), 2. Max Bennett (GBR, 79.550), 3. David Horvath (HUN, 77.300), 10. Robin Wadl (AUT/K, 72.600), 18. Dominik Petzold (AUT/V, 67.200), 22. Eric Walenta (AUT/St, 58.450).

U14: 1. Levente Vagner (HUN, 81.200, erstmalige erfolgreiche Titelverteidigung beim Future-Cup), 2. Genichiro Kohzu (JPN, 78.250), 3. Tin Srbic (CRO, 76.250), 11. Severin Kranzlmüller (AUT/OÖ, 72.900), 12. Roman Oberhauser (AUT/V, 72.600), 17. Jürgen Frick (AUT/V, 68.700).

Mannschaftswertung: 1. Japan (242.100), 2. Großbritannien (234.050), 3. Belgien (233.350), 8. Vorarlberg (208.600).

Komplette Ergebnislisten: www.oeft.at/download/Ergebnisse/2008/Erg_IT-Future-Cup-Kunstturner_Linz_2008-11-29.pdf 

(Quelle: ÖFT)

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