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Konjunkturkrise drückt auf Handymarkt

Die Wirtschaftskrise hat im vierten Quartal 2008 voll auf die Handy-Industrie durchgeschlagen.

Wie das Marktforschungsinstitut Gartner am Dienstag berichtete, wurden in den Monaten Oktober bis Dezember weltweit rund 315 Mio. Handys verkauft – ein Rückgang von 4,6 Prozent im Jahresvergleich. Die fünf größten Hersteller verzeichneten im traditionell starken Schlussquartal einen Rückgang der Handyverkäufe.

Im gesamten Jahr 2008 konnten Nokia & Co ihren Absatz noch steigern. Mit gut 1,22 Mrd. Handys wurden sechs Prozent mehr verkauft als im Vorjahr. Für das laufende Jahr erwartet Gartner früheren Angaben zufolge einen Absatzrückgang im “niedrigen einstelligen Bereich”.

Die weltweite Konjunkturkrise wird die Handy-Hersteller in diesem Jahr wohl noch härter treffen als bisher angenommen. Der Mobiltelefon-Markt werde um vier Prozent schrumpfen, sagte der auf die Technologiebranche spezialisierte Marktforscher Gartner am Dienstag voraus. Im Dezember war das Institut noch von einem Minus von einem Prozent ausgegangen. Die Einzelhändler konzentrierten sich angesichts mangelnder Kundennachfrage darauf, ihre Lagerbestände zu reduzieren, heißt es in der Gardner-Prognose. Neue Handys würden sie zwar in der zweiten Jahreshälfte 2009 wieder bestellen, aber die Nachfrage werde sich trotzdem nicht vor 2010 stabilisieren.

Schon 2008 sei insgesamt ein schwieriges Jahr für die gesamte Handy-Industrie gewesen, erklärte Gartner weiter. Zum Jahresende gingen die Geschäfte dann aber rasant zurück: Im vierten Quartal wurde mit einem Plus von zwei Prozent der bisher geringste Zuwachs im Vergleich zum Vorquartal überhaupt verzeichnet.

In der Krise konnten die südkoreanischen Hersteller Samsung und LG Electronics ihre Marktanteile ausbauen. Im vierten Quartal legte Samsung im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 18,3 Prozent von 13,4 Prozent zu, während LG Electronics auf knapp neun von rund sieben Prozent gewann. Sie jagten vor allem dem Branchenprimus Nokia Anteile ab, der nun noch 37,7 Prozent hält. Ein Jahr zuvor kontrollierten die Finnen noch 40,4 Prozent des Marktes. Auch Sony Ericsson und Motorola mussten Federn lassen: Sony Ericsson schrumpfte auf 7,5 von neun Prozent, Motorola auf knapp sieben von zuvor fast zwölf Prozent.

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