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Kongo: Heftige Gefechte trotz Waffenstillstand

Ungeachtet eines Waffenstillstands haben sich am Dienstag im Osten des Kongo Rebellen und Regierungstruppen wieder heftige Gefechte geliefert.

Die Kämpfe konzentrierten sich am Dienstag auf die Region um den Flughafen der Stadt Bukavu. Der Rebellenkommandant Laurent Nkunda hatte zuvor den Konflikt für beendet erklärt, nachdem die Regierung angekündigt hatte, in der Provinz Süd-Kivu die Verfolgung von Angehörigen der Minderheit der Tutsi zu verhindern.

UN-Sprecher Sebastien Lapierre erklärte, die Gefechte seien am Dienstagmorgen in der Nähe des Flughafens erneut aufgeflammt. Es gebe keine Berichte über Todesopfer. UN-Mitarbeiter versuchten, eine neue Waffenruhe auszuhandeln. Nkunda hatte erklärt, er habe einen Vormarsch seiner Kämpfer auf den Flughafen von Bukavu gestoppt. Damit wolle er dem kongolesischen Vizepräsidenten Azarias Ruberwa die Chance geben, sich vor Ort über das Schicksal der Tutsi zu informieren.

„Wir haben gekämpft, weil niemand den Genozid stoppen wollte“, sagte Nkunda. In der umkämpften Region war am Samstag ein unbewaffneter Militärbeobachter der Vereinten Nationen getötet worden. Rund 10.800 Blauhelmsoldaten überwachen im Kongo die Umsetzung eines vor zwei Jahren vereinbarten Friedensabkommens.

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