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Kompromiss: Kleiner Junge bekommt sein BVB-Grab

Der Wunsch des kleinen BVB-Fans wird endlich erfüllt.
Der Wunsch des kleinen BVB-Fans wird endlich erfüllt. ©Youtube
Der Druck war wohl zu groß: Eltern und Kirchenvertreter einigen sich im Grab-Streit.
Die Vorgeschichte des Grab-Streits

Im Alter von neun Jahren erlag Jens-Pascal einem Hirntumor. Sein letzter Wunsch: „Mami, wenn ich gestorben bin, dann möchte ich einen Grabstein mit dem Club-Logo haben.” Bislang stellte sich die katholische Kirche quer, dem letzten Anliegen des kleinen Dortmund-Fans nachzukommen: „In der Gesamtheit dieser Gestaltung ist kein christlicher Bezug erkennbar.Der Entwurf in dieser Form ist dem Ort eines katholischen Friedhofs nicht angemessen.“, so ein Kirchenvertreter auf derwesten.de

Doch der mediale Druck war wohl zu groß: Angeblich sind beide Parteien endlich zu einer Einigung gekommen. Wie wir gestern berichteten, trafen sich die Hinterbliebenen am gestrigen Abend mit der Kirche, um neu über Jens Wunsch zu verhandeln.

Schriftzug nur zusammen mit christlichem Symbol

Dabei fanden Jens Eltern und Vertreter der Kirchengemeinde endlich einen Kompromiss, so derwesten.de. Der Fußball soll nicht wie gewünscht auf dem Grabstein thronen, sondern neben der Stele auf einer Grabplatte platziert werden. Das BVB-Logo darf auf dem Granitblock abgebildet werden und auch der umstrittene Schriftzug „Echte Liebe“ wird eingraviert. Jedoch nur im Zusammenhang mit einem christlichen Symbol: betende Hände, ein Kreuz, oder einer Taube wurden den Eltern als Gravierung angeboten.

“Es hat wohl auf beiden Seiten gehakt”

Weil Jens Großvater einst Tauben besaß, entschieden sie sich für letztere Abbildung. Bald können die Angehörigen in Ruhe trauern, in dem Gewissen, den letzten Wunsch des kleinen Jungen erfüllt zu haben. In rund zwei Wochen soll das Andenken auf dem Dortmunder Friedhof aufgestellt werden.

Die aus der Kirche ausgetretene Mutter gibt sich bei derwesten.de erleichtert: „ Damit sind wir einverstanden – darüber hatten wir selbst schon nachgedacht.“ Michael Bodin von der katholischen Kirche erklärt: „Es hat wohl auf beiden Seiten gehakt.“

(VOL.AT)

Die Anteilnahme war gewaltig

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