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Komplott für Anschlag auf Flughafen aufgedeckt

USA - Amerikanische Terrorfahnder haben nach eigenen Angaben einen Anschlag mit mehreren tausend Toten in New York vereitelt. Drei Männer wurden festgenommen.

Die islamistische Gruppe von vier Männern aus der Karibik soll geplant haben, Treibstoffleitungen und Treibstofftanks des New Yorker Kennedy-Flughafens in die Luft zu sprengen. Drei Verdächtige wurden verhaftet, nach einem vierten wird noch gefahndet.

„Die Zerstörung wäre unvorstellbar gewesen“, sagte Staatsanwältin Roslynn Mauskopf am Samstag. Einer der Verdächtigen wird mit der Aussage zitiert, die Gruppe habe „eine größere Zerstörung als beim 11. September“ angestrebt.

Die Kraftstoffleitung des Flughafens, die von der Gruppe angegriffen werden sollte, führt durch Wohngebiete des New Yorker Stadtteils Queens. Nach bisherigem Ermittlungsstand hatten die Männer aber noch keinen Sprengstoff für den Anschlag beschafft.

Einer der drei Verdächtigen, der aus dem südamerikanischen Land Guyana stammende US-Bürger Russell Defreitas, soll den Plan während seiner Arbeit in der Frachtabfertigung des Flughafens entwickelt haben. Er gab den Angaben zufolge an, dass mit dem John-F-Kennedy-Flughafen ein Symbol der ganzen Nation hätte getroffen werden sollen.

Die beiden anderen Personen, Abdul Kadir und Kareem Ibrahim, wurden im Karibikstaat Trinidad und Tobago verhaftet. Bei Kadir handelt es sich um einen ehemaligen Abgeordneten des Parlaments von Guyana. Die USA bemühen sich um die Auslieferung der beiden Personen.

Auf der Karibikinsel Trinidad wird auch noch nach einem vierten Verdächtigen gefahndet. Als Motiv der Gruppe werden Hass auf die USA, Israel und die westliche Zivilisation angegeben.

Die Verdächtigen haben nach Angaben der US-Behörden die Unterstützung radikaler Gruppen in Südamerika und der Karibik gesucht. Darunter sei auch die muslimische Gruppe Jamaat Al-Muslimeen (JAM) aus Trinidad und Tobago, die 1990 in dem Karibikstaat einen Staatsstreich versucht hatte, wie Mauskopf mitteilte.

Die Verdächtigen hätten ihre Beziehungen zu radikalen Gruppen in Südamerika und der Karibik genutzt. Unter anderem hätten sie sich an die Führung der JAM gewandt, um Geld und technische Hilfe zu bekommen.

Die vier Verdächtigen seien häufig zwischen den USA, Guyana und Trinidad hin- und hergereist, um ihre Pläne vorzustellen und finanzielle und technische Hilfe zu beschaffen, sagte Mauskopf, die die Staatsanwaltschaft in den östlichen New Yorker Stadtbezirken leitet. Sie hätten sich zudem im Internet Satellitenfotos vom John-F.-Kennedy-Flughafen beschafft.

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