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Kombinierer Klapfer bei Weltcup-Finale vor Gruber Dritter

Seidl kommt zum Ende der Saison richtig in Form
Seidl kommt zum Ende der Saison richtig in Form
Lukas Klapfer und Bernhard Gruber haben sich am Sonntag im Weltcup-Finale der Nordischen Kombination in Schonach gut in Szene gesetzt. Vorjahressieger Klapfer landete nach zwei Sprüngen und 15-km-Langlauf mit 3,1 Sekunden Rückstand an dritter Stelle, Weltmeister Gruber, der den einzigen ÖSV-Saisonsieg geholt hatte, wurde Vierter (+4,2). Den Sieg sicherte sich der Norweger Jörgen Graabak.


Klapfer und Gruber kämpften sich nach den Rängen acht bzw. 16 im Springen in einer Verfolgergruppe an das Spitzenduo heran. Der Steirer Klapfer attackierte im letzten steilen Anstieg 1,2 km vor dem Ziel, überholte Spitzenreiter Jan Schmid (NOR), musste aber dem Kräfteverschleiß im Finish Tribut zollen und neben Olympiasieger Graabak auch noch den Deutschen Fabian Rießle vorbeilassen. Der 30-jährige war mit seinem zweiten Podestplatz nach dem dritten Rang beim Auftakt in Lillehammer dennoch sehr zufrieden.

Klapfer hatte rund eine Minute aufholen müssen, Gruber sogar eineinhalb. Doch mit einer Gewaltleistung mischte der Gasteiner noch um die Podestplätze mit, schließlich landete er zum vierten Mal in diesem Winter an vierter Stelle. Dank eines Sieges und eines zweiten Platzes war Gruber Gesamt-Siebenter, Klapfer schloss den Winter auf dem neuntem Rang ab.

Der Deutsche Eric Frenzel hatte sich bereits vorzeitig zum vierten Mal in Folge zum Gesamtsieger gekürt. Damit schloss der 27-Jährige zum Rekordgewinner Hannu Manninen auf. Frenzel, der Gewinner des Nordic Triple von Seefeld, beendete das letzte Rennen als Achter.

Lukas Klapfer bedeutete der Podestplatz beim Finale sehr viel. “Dieser Stockerlplatz ist sehr wichtig. Das hält auch die Motivation für das Training im Sommer sehr hoch”, meinte der 30-jährige Eisenerzer.

Einer noch besseren Platzierung trauerte Klapfer, der im Vorjahr im Schwarzwald seinen bisher einzigen Weltcupsieg gefeiert hatte, nicht nach. “Gegen die zwei Sprintkönige der Kombination hatte ich diesmal ein schweres Los. Aber ich habe mich auf den letzten zwei Runden noch bärenstark gefühlt.”

ÖSV-Cheftrainer Christoph Eugen bilanzierte die Saison mit etwas gemischten Gefühlen. “Ein Athlet, der konstant um das Podest mitfightet, hat gefehlt, da waren wir springerisch nicht stark genug.”

Dafür sei beim Generationswechsel der nächste Schritt gelungen. “Mario Seidl, Philipp Orter und Franz-Josef Rehrl haben sich gut präsentiert, aber wir müssen weiterarbeiten”, meinte der Steirer. “Die Deutschen und Norweger haben drei bis vier starke Leute, wir haben zwei. Da gibt es viel zu tun, damit wir sie beim nächsten Großereignis ärgern können.”

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