"Könnten alle in einer Woche durchimpfen"

Dr. Daniela Jonas in ihrer Praxis in Feldkirch.
Dr. Daniela Jonas in ihrer Praxis in Feldkirch. ©Hartinger
Die Ärzte Daniela Jonas und Markus Baldessari in der NEUE am Sonntag über die Covid-19-Impfung, die Pandemie und auf was sie sich am meisten freuen, wenn Corona vorbei ist.

Von Georg Widerin (NEU)

Für eine Ärztin oder einen Arzt ist eine Impfung nichts Besonderes. Aber ich gehe davon aus, dass das in diesem Fall nicht so war. Was ging Ihnen beiden durch den Kopf im Moment, als sie geimpft wurden?

Daniela Jonas: Ich habe mich ungemein gefreut und auch privilegiert gefühlt, dass ich die Impfung bekomme. Wir haben schon Monate vorher darüber gesprochen und darauf gewartet.

Markus Baldessari: Das war mehr als besonders. Die Corona-Pandemie ist eine Geißel für uns alle. Ich hoffe, dass das die Wende ist. Die Infrastruktur in Vorarlberg steht. Wir könnten alle in einer Woche durchimpfen, wenn genug Impfstoff da wäre.

Haben sie danach irgendwelche Reaktionen gespürt? Wenn ja welche?

Jonas: Ja, ich habe schon Reaktionen gespürt, ich habe zwei Tage lang Schmerzen im Schultergürtel gehabt. Aber mit einem Schmerzmittel war das kein Problem. Aber diese Reaktionen sind ja erwünscht und zeigen mir, dass mein Immunsystem darauf angesprochen hat.

Baldessari: Ich hatte ganz leichte Schmerzen bei der Einstichstelle. Auf einer Skala von 1 bis 10 etwa 0,5. (lacht). Nach einem Tag war es dann auch schon vorbei. Mehr war da nicht.

Wann und wo genau wurden Sie beide geimpft?

Jonas: Ich hatte das große Glück, bereits am 27. Dezember geimpft zu werden. Im Seniorenheim Tschermakgarten, da wir da selbst geimpft haben.

Baldessari: Ich war auch dort an diesem besonderen Tag. Und habe mit der Kollegin Jonas geimpft. Wir waren überrascht, dass mehr herausgeht. Und dann war klar, dass das Impfteam auch geimpft wird.

Fallen Ihnen sonst noch spezielle Details zu diesem Moment der Impfung ein?

Jonas: Für uns als Impfteam war das alles sehr aufregend. Wir haben dort zum ersten Mal den Impfstoff real gesehen. Wir hatten davor nur Online-Schulungen. Und dann das Serum aus der Verpackung zu nehmen, war schon erhebend.

Baldessari: Das war ein Moment der Euphorie. Wir vom Ärzte-Team waren begeistert, dass es jetzt endlich losgeht. Inzwischen ist wieder etwas Ernüchterung eingekehrt, weil wir Pause machen müssen und auf neue Impfstoffe warten.

Das komplette Interview lesen Sie in der Neue am Sonntag oder auf neue.at

(NEUE)

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