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Koalition: Für Gusenbauer hat sich "nichts geändert"

Für Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (S) scheint die Welt auch nach seinem Verzicht auf den Obmann-Sessel der SPÖ dieselbe. "Es hat sich nichts geändert und die Telefonnummern sind bekannt", antwortete er am Mittwoch nach dem Ministerrat auf die Frage, wer nun der erste Ansprechpartner in der Partei sei.

Zur Nachfolge von Frauenministerin Doris Bures (S) meinte er, dass dies “vielleicht noch diese Woche” bekanntgegeben werden könne.

Im wieder aktuell gewordenen Streit mit dem Koalitionspartner rund um die Pensionsautomatik will Gusenbauer nicht von einer Bruchstelle reden: “Ich weiß, dass Spekulieren über Brüche eine gewisse Modeerscheinung ist.” An der SPÖ-internen Vereinbarung, das letzte Wort in dieser Sache dem Parlament zu überlassen, werde jedenfalls nicht gerüttelt. “Nein, es gibt auch keine Veranlassung dazu.”

Auch der Bundeskanzler verteidigte die eben erst beschlossene Doppelspitze in der SPÖ, bestehend aus ihm selbst und dem geschäftsführenden Parteiobmann Werner Faymann. “Es kommt darauf an, dass zwei zusammenpassen und das ist so der Fall.” Eine Diskussion um die Spitzenkandidatur bei der nächsten Nationalratswahl findet Gusenbauer zwar “natürlich reizvoll”, dies werde aber in der Praxis entschieden.

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