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Königshaus dementiert

Das spanische Königshaus hat jetzt die Berichte über die Teilnahme von Juan Carlos I. an einer inszenierten Bären-Jagd in Russland zurückgewiesen.

Die Informationen seien „unsinnig“, zitierten spanische Medien am Donnerstagabend einen Palastsprecher in Madrid. Russischen Medienberichten zufolge soll der Monarch bei einem Jagdausflug im August einen zahmen, unter Alkohol gesetzten Bären erlegt haben.

Der Bär namens Mitrofan habe bis dahin gefangen als Attraktion eines örtlichen Erholungsheims gedient und sei nur für die inszenierte Jagd freigelassen worden, berichtete die Moskauer Zeitung „Kommersant“. Jagdhelfer hätten das Tier mit einem Gemisch aus Wodka und Honig betrunken gemacht.

„Seine Königliche Hoheit Juan Carlos hat Mitrofan mit einem Schuss erlegt“, zitierte die Zeitung aus dem Beschwerdebrief eines Forstbeamten an den Gouverneur von Wologda, Wjatscheslaw Posgaljow. Der Monarch aus Spanien hatte Russland Mitte August besucht. Inszenierte Jagden mit garantiertem Erfolg waren bereits zu Sowjetzeiten üblich, wenn hohe Funktionäre auf die Pirsch gingen.

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