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König der Lüfte

Wer an Flugsimulatoren denkt, denkt an den MS Flight Simulator. Wenngleich letzteres ein tolles Stück Software ist: Keine Flugsim schafft den Spagat zwischen Sim und Fun so gut wie IL2-Sturmovik. 

Eigentlich ist Sturmovik schon ein Weilchen auf dem Markt. Mit IL2-Sturmovik 1946 legt Publisher Ubisoft noch eins drauf. Weil mittlerweile drei Spiele (IL-2: Forgotten Battles, Pacific Fighters und das Aces-Addon) nötig sind, um die neuste Version der Simulation zu spielen, werfen die Franzosen mit der vorliegenden Version ein Bundle auf den Markt. In der mit 30 Euro sehr fair angebotenen Packung stecken 12 neue Kampagnen, 32 Flieger mehr und 9 frische Kampagnen.
  

  

Für Sturmovik Neulinge ein Crashkurs: In der IL-2 Sturmovik-Reihe geht’s ab an die Ostfront des Zweiten Weltkriegs. Mit bisher eher unbekannten Blechmonstern wird gebombt und Airgefightet bis der Motor leckt. Für Kenner interessant: Neben BF-109, Mustang und Spitfire hat der russische Entwickler einige Russenflieger eingebaut: Neben dem namensgebenden Allroundbomber IL-2, sowie P-39, Yak-9 ist auch die LA-7 fliegbar. Dabei kommen sowohl Simulationspuristen als auch Arcade Fans voll auf ihre Kosten: Bei beiden Modi ist das Fluggefühl unerreicht.
  

  

Mit dem Addon Pacific Fighters wurden die Luftgefechte zwischen Japan und den USA ausgetragen, nun geht es in den meisten neuen Kampagnen von Sturmovik zurück aufs kontinentale Festland. Aber auch Fans der Luftschlachten im Land der aufgehenden Sonne werden bedient. Zwei der neun neuen Fliegerkarrieren führen in den fernen Osten. In Person eines ehrenwerten japanischen Jagdfliegers steht einem der hoffnungslose Kampf auf Iwo Jima und Kyushu gegen die amerikanische Übermacht bevor. Ziel dieser aussichtslosen Schlacht ist es, große Bomber von den Städten fernzuhalten und abzuwehren. In “Sturmoviks over Manchuria” sitzt man als Russe in der neuen IL-10 und fügt der chinesischen Weltmacht Verluste zu. Nicht alle Geschehnisse sind historisch korrekt: In der IL-10 Kampagne werden nämlich auch fiktive Schlachten geschlagen. Da fiel das Kriegsende 1945 nämlich aus. Daraus ergeben sich neben der Möglichkeit, interessante Luftschlachten ins Spiel zu bringen auch die kreative Freiheit, Experimentalflieger anzutesten. Unter den insgesamt 32 neuen Himmelsstürmern befinden sich zahlreiche Düsenjäger. Auf deutscher Seite darf die Me-262 nicht fehlen, aber auch auf Seiten der Alliierten wird mit full Speed geflogen. Eine neue Variante der La-7 nutzt den Düsenantrieb zusätzlich zum Propeller, Yak-15 und Mig-9 sind ebenfalls bereit zum Abheben.
  

  

Als Anfänger hat man es mit den superschnellen Fightern aber schwer, da man selten einen Gegner ins Fadenkreuz bekommt. Zusätzlich hat Maddox Prototypen weiterentwickelt und sie flugfähig gemacht. Ein Paradesbeispiel dafür ist die Heinkel Lerche. Die in eine Turbine eingelassene Röhre, die senkrecht starten und landen kann, ist für diese Zeit fast etwas zu abgefahren. Da dürfen die entsprechenden futuristischen Waffensysteme auch nicht fehlen: Drei deutsche Jagdflieger verfügen über ferngelenkte Raketen, die Bomberabschüsse aus bis zu 3km Entfernung ermöglichen. Doch der Großteil der 200 neuen Missionen wird mit bewährtem Gerät geflogen. Auch abseits der tollkühnen Maschinen bleibt viel beim Alten.
  

  
Fazit:
  

  

Technisch ist Sturmovik noch immer auf der Höhe der Zeit, sieht toll aus, und läuft bereits auf mittelmäßigen Systemen flüssig. Besonders der Multiplayermodus hat es vielen Gamern, abseits von Egoshootern, angetan. Für den geforderten Preis bekommt man mit IL2-Sturmovik ein dick geschnürtes Paket an Spielspaß, für den ein guter Joystick unumgänglich ist. Mit im Paket: Ein tolles Making-Of-Video zum nächsten 1C: Maddox-Spiel “Battle of Britain”, direkt neben einer 400-seitigen Fibel, die Anfängern die Vor- und Nachteile jeder einzelnen der über 229 Flieger erklärt. Für alle tollkühnen Männer und Frauen in ihren fliegenden Kisten und jenen, die es noch werden wollen, ein Pflichtkauf!

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