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Klimaanalyse für die REGIO Bodensee

Konstanz - Bei der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) sind weitere Arbeiten für eine regionale Klimaanalyse für REGIO Bodensee voll im Gange.

Der Ständige Ausschuss der IBK beauftragte die Kommission Umwelt, das Thema in die laufenden Arbeiten der Arbeitsgruppe „Klimaschutz und Energie“ mit aufzunehmen. Die Initiative dazu geht auf einen Antrag von Landrat Frank Hämmerle vom Landkreis Konstanz vom 21. Februar 2007 zurück.

„Die IBK hat schon sehr viele Arbeiten zum Thema Klimaschutz geleistet“, so Erich Müller, Vorsitzender der Kommission Umwelt der IBK und Amtschef vom Amt für Umwelt im Kanton Thurgau. „So konnten wir bereits im Juni 2005 eine Studie zum Klimaschutz am Bodensee – Bilanz und Perspektiven anlässlich des 4. Internationalen Kommunalen Klimaschutzkongresses in Friedrichshafen der Öffentlichkeit präsentieren.“ Die daraus resultierenden Handlungsempfehlungen, im Sinne einer Wegleitung für die Kommunen, Kreise, Kantone und Länder zum Klimaschutz im Bodenseeraum wurden im Mai 2006 veröffentlicht. Darin werde deutlich, so Müller, dass der gemittelte CO2-Ausstoss von 5,6 Tonnen pro Kopf unter den Durchschnittwerten der jeweiligen Staaten der Bodenseeanrainer liege. Zwar sei auch im IBK-Raum mit rund 3,6 Mio. Einwohnern der Trend zu steigendem Energieverbrauch wie in anderen Regionen ungebrochen. Doch Dank der steigenden Nutzung erneuerbarer Energien hätten die CO2-Emissionen im Zeitraum von 1990 bis 2000 um nur 0,2 Prozent jährlich zugenommen. Bei der Nutzung erneuerbarer Energien zur Stromerzeugung und in der Nutzung von Umweltwärme mit Wärmepumpen zählt die IBK-Region europaweit zur Spitzengruppe. „Natürlich sind weitere Anstrengungen notwendig“, so Müller. Denn der Klimaschutz sei eine globale Herausforderung, die eine konkrete Umsetzung auf auch regionaler und lokaler Ebene fordere.

„Die IBK mit ihren Mitgliedsländern und –kantonen ist sich ihrer Verantwortung für die Bodenseeregion voll bewusst und hat sich längst zu einem Bündnis der Regierungsverantwortlichen für den Klimaschutz zusammengeschlossen“, so Müller. Mit einer weiteren fokussierten regionalen Klimaanalyse für die REGIO Bodensee soll jetzt untersucht werden, mit welchen regionalen Maßnahmen Effekte für eine Klimabeeinflussung erzielt werden können. Ein weiterer Statusbericht im Auftrag der IBK zur „Rationellen Energieumwandlung und sparsame Energienutzung“ sei darüber hinaus bereits Ende 2006 erstellt worden, so Müller. Dieser Statusbericht zur Situation im Bodenseeraum werde am 5. Internationalen Kommunalen Klimaschutzkongress in Zürich im Herbst 2007 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Weitere Informationen unter www.bodenseekonferenz.org

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